Dritte Flotte

Lara Vapasi

Lebenslauf

Laras Eltern leben seit etwa zehn Jahren auf Coruscant, weshalb sie diesen Planeten auch als ihre Heimat betrachtet. Ihr menschlicher Vater stammt ebenfalls von hier. Er war Flottensoldat und hat seiner Tochter trotz ihrer als ideologisch unrein betrachteten Herkunft wahrscheinlich den Weg zu den Truppen geebnet — obwohl Lara vermutlich darauf bestehen würde, dass das allein ihren Leistungen zu vedanken ist. Laras großes militärisches Vorbild ist Admiral Natasi Daala, die sich schon vor langer Zeit als Frau im imperialen Militär behaupten konnte.

Es war Laras ganzer Stolz, als sie nach ihrer Grundausbildung zur elitären Dritten Flotte versetzt wurde. Als die Annihilator vor Eriadu die Seite wechselte, war sie gerade frisch an Bord und wurde von dem Seitenwechsel der meisten Offiziere ebenso wie viele andere völlig überrumpelt. Immerhin überlebte sie die folgenden Kämpfe, wurde von den siegreichen Loyalisten eingesperrt und nach wenigen Wochen der vorbeugenden Haft und intensiver Gesinnngsprüfung durch den militärischen Abschirmdienst unter Arachnide Southcold schon wieder entlassen. Seitdem steckte sie in der Infanterie fest und kam nicht voran, auch weil sie sich weigert, ihr Aussehen und ihre Weiblichkeit für ihre Karriere einzusetzen.

Allerdings heißt das nicht, dass Lara ihren Traum von einer Militärkarriere aufgegeben hätte. Sie versucht immer wieder, sich durch Fortbildungsmaßnahmen und Bewerbungen zu besonderen Einsätzen für einen Aufstieg zu empfehlen. Kürzlich scheiterte sie im Auswahlverfahren als TIE-Pilotin, weil sie eigentlich technisch ziemlich unbegabt ist und auch nicht so wahnsinnig gern langweilige Fakten lernt. Dafür kennt sie das militärische Prozedere genau, weiß, worauf es den Vorgesetzten ankommt, und ist sowohl sportlich als auch sehr geschickt. Vielleicht redet sie etwas zu viel, aber die meisten halten sie dabei wenigstens für charmant.

Außerdem weiß Lara aus eigener Erfahrung noch sehr genau, wie es Neulingen an Bord zumute sein kann. Deshalb hilft sie den wenigen Neuzugängen, etwa Reeva Dekar oder Khelon Bek, gern auch einmal mit ihrer Erfahrung aus, aber sie erwartet sich auch etwas dafür, beispielsweise ein wenig Hilfe bei der Vorbereitung auf einen schwierigen Test. Ganz uneigennützig ist sie dann nämlich auch nicht.