SSD Annihilator
Hintergrund und Geschichte
Im Jahr 08 n. E. stellte die Annihilator stellte den Gipfel imperialer Schiffsbaukunst dar und sie dürfte in ihrer Kampfkraft bis heute unerreicht sein. Sie war so modern, dass wahrscheinlich kein älterer der so genannten "Super-Sternzerstörer" ihrer Klasse mit ihr mithalten konnte, und gleichzeitig war das Modell bereits alt genug, dass ihre Ingenieure sämtliche Kinderkrankheiten ausgemerzt hatten.
Gemeinsam mit der hochmodernen Durga wurde die Annihilator im Rahmen einer großen, feierlichen Zeremonie rings um das bisherige Hauptquartier bei Ithor als neues Flaggschiff an die Dritte Flotte übergeben. Die gesamte Flottenverwaltung sollte auf die Annihilator verlegt werden, denn die entscheidenden Gebiete rings um Ithor waren inzwischen erobert und die Zukunft der Dritten Flotte würde sich an vielen wechselnden Orten der Galaxis abspielen. Doch dann gelang noch während dieser Zeremonie ein Attentat der Hapaner auf die versammelten Würdenträger. Auch der von Großadmiral Thrawn eingesetzte Marionettenkaiser wurde ermordet. So begann mit dem Dienst der Annihilator auch der Krieg gegen die Hapaner.
Verrat bei Eriadu
Trotz seines gewaltigen Potentials wurde das neue Flaggschiff allerdings nur selten im Kampf eingesetzt. Erst, als es die Kriegsgeschehnisse um die geheimnisvolle Junta der Dreißig von Eriadu notwendig machten, erteilte der damalige Flottenkommandeur, Admiral Argon, den Einsatzbefehl. Doch er führte Verrat im Schilde und unterstellte sich, kaum vor Eriadu eingetroffen, dem Kommando der Junta. Das Flaggschiff begann, die auf verlorenem Posten kämpfende Dritte Flotte weiter zu dezimieren.
Ein von Hochadmiral Natasi Daala geführtes Einsatzkommando von imperialen Elitesoldaten konnte jedoch einen Hypersprung mit unbekanntem Ziel erzwingen, ehe die Dritte Flotte wirklich in Bedrängnis geriet. Bei einem namenlosen Riesenstern der Cephei-Klasse havarierte die Annihilator und ihre in einen Bruderkrieg gespaltene Besatzung -- Verräter unter Argon gegen die Loyalen unter Daala -- verwüstete in einem mehrwöchigen Kampf, trotz mangelnder Grundversorgung, das gesamte Schiff. Zehntausende wurden dabei getötet.
Schließlich gelang es der Dritten Flotte, die havarierte Annihilator aufzuspüren und zu reaktivieren, kurz bevor Großadmiral Thrawn, der Oberkommandierende des Imperiums, persönlich die gesamte Flotte zu Dissidenten erklären und angreifen ließ. Die Annihilator entkam mit einer zusammengewürfelten Mannschaft; aber Thrawns Gründe blieben ein Geheimnis.
Auf der Flucht
Die Dritte Flotte bestand nur noch aus Renegaten auf wenigen überlebenden Schiffen, die einander kaum kannten, keinem wirklich vertrauen konnten und irgendwie überleben mussten. Gleichzeitig aber besaßen sie eines der mächtigsten Raumschiffe dieser Galaxis, und sie waren gewillt, es auch einzusetzen. Flottenadmiral Androx von der Cerberus erklärte sich zum neuen Kommandeur und ließ das schwer beschädigte Schiff außerhalb der Galaxis monatelang reparieren, während seine Vertrauensleute systematisch die gesamte Mannschaft überprüften und Feinde des Imperiums eliminierten. Inzwischen reifte ein Plan, um die Wahrheit über die Machenschaften im Imperium aufzudecken.
Zunächst überfielen die Renegaten den Gefängnisplaneten Vendaxa und holten viele Tausendschaften überlebender, vertrauenswürdiger Kameraden auf die Annihilator. Auf Tatooine legten die Hutts des Desilijic-Kartells den Renegaten Steine in den Weg, was diese mit einem Überfall auf eine ihrer Versorgungswelten mitten im Sternenreich der Hutts beantworteten, auch, um die dringend benötigten Vorräte aufzustocken. Auf Nar Shaddaa schmiedeten sie eine Allianz mit den Erzfeinden der Desilijic, der Familie Besadii, unter dem Deckmantel der Verhandlung um eine Durchflugserlaubnis.
Ende im Schlundzentrum
Inzwischen stand fest, dass die Bedrohung für das Imperium, die einst Großadmiral Thrawn zum Handeln gegen die Dritte Flotte gezwungen haben musste, nicht nur von innen aktiv war, sondern auch von außen zuschlug. Dahinter schien dieselbe Macht zu stecken wie damals hinter der Junta auf Eriadu. Es gelang den Agenten der Dritten Flotte, mehrere Spuren wieder aufzunehmen. Von Kessel konnte ein wichtiger Zeuge, Captain Torrot, befreit werden, und im Schlundzentrum, einer wichtigen Basis des imperialen Geheimdiensts, gerieten die Renegaten dann in eine Sackgasse: die Verfolger unter Hochadmiral Daala kesselten sie ein. Deshalb wurde die Annihilator aufgegeben und die Dritte Flotte zog auf die gekaperten Wachschiffe des Geheimdienstes um. Die Verfolger zerstörten übereifrig das Flaggschiff, während die Renegaten mit der vermeintlichen Wachflotte entkamen.
Details
| SSD Annihilator | |
|---|---|
| Grunddaten | |
| Name | Annihilator |
| Kurzbezeichnung | ANN |
| Baujahr | 08 n. E. |
| Funktion | Zweites Flaggschiff der Dritten Flotte |
| Einheit ist | inaktiv |
| Produktinformationen | |
| Hersteller | Kuat Drive Yards |
| Modell | Sternzerstörer der Executor-Klasse [SSD] |
| Produktfamilie | Schlachtschiff |
| Schiffsklasse | Schlachtschiff |
| Technische Daten | |
| Abmessungen | Länge: 19.000 m |
| Höchstbeschleunigung | 1.230 G (klassifiziert bei 40 MGLT) |
| Antrieb | 13 KDY Executor-50.x Triebwerke |
| Überlichtantrieb | Klasse 2 mit Reserveeinheit der Klasse 10 |
| Energieertrag | Leistungsspitze: >7,73 * 1026 W |
| Schilde |
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| Außenhülle | Titanium-verstärkte Durastahlpanzerung (Rumpfdichte eingestuft bei 6.895 RU) |
| Sensorik | 2 KDY Sensor- und Schildgenerator-Kuppeln |
| Bewaffnung |
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| Fuhrpark | Hangardeckengerüste (zwei volle Geschwader):
Hangarlandeflächen: ca. 200 verschiedene Transportschiffe, darunter:
Waffenmagazine:
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| Besatzung | 279.144 Besatzungsmitglieder, davon:
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| Rumpfbesatzung | 50.000 |
| Passagiere | über 2.000 Offiziere (Führungskader für ein Flaggschiff) |
| Truppen | 38.000 Mann (Heer und Sturmtruppen), darunter:
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| Frachtraum |
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| Vorräte |
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| Weitere Ausstattung | 1 Holonet-Transceiver |
Personal
Nicht-Spielercharaktere (NSC)
Dienstgrad ![]() |
Name ![]() |
Dienstposten | StE | Sp. | |
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| Staatsfeinde | |||||
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FAdm | Argon, William Ashcroft | Deserteur, wegen Hochverrats dringend gesucht (DF) | ANN | AN |

