Dritte Flotte

Elim Jerran "Sechs-Zwo" Cordaya

Krankenakte

Physisches Datenblatt

Übersicht
Ererbte med. Charakteristika
  • Physiologische Anpassung an subtropische Klimate, dadurch höhere Toleranzschwelle für erhöhte Temperaturen. Im Umkehrschluss verringerte Kälteresistenz und erhöhtes Krankheitsrisiko bei längerem Aufenthalt in kühlen Umgebungen. Für den Dienst in einer Cold Assault-Stormtrooper-Einheit nicht geeignet.
Erworbene med. Charakteristika
  • Schwere Narbenbildung in Gesicht und Oberkörper durch tiefe Schnittverletzungen
  • diverse permanente Organschädigungen durch Infektion (fortgesetzte Dienstunfähigkeit)

Psychisches Datenblatt

Psychologische Beurteilung PSC Elim J. Cordaya
ZI 050210 n. E.
Dr. Festo Lompa
Medizinische Abteilung der Imperialen Akademie zu Naboo

Im persönlichen Gespräch zeigt sich Cordaya (im Folgenden: der Recruit) als nur bedingt diskutierfähig. Er neigt dazu den Ausführungen und Argumentationen des Befragenden zu folgen und äußert nur nach direkter Aufforderung seine Meinung. Dies könnte auf Grund seinen geringen Alters herrühren, die zu einer allgemeinen persönlichen Unsicherheit führt. Einzig unerschütterlich ist sein Glaube an die Sache des Imperators und den religiösen Ansichten der Einheimischen.

Die Motivation für den Eintritt ins Korps scheint die Vorbildfunktion eines älteren Bruders des Recruits zu sein (Anmerkung: Bitte nachprüfen. Status: offen). Also eine Art Nachahmung bzw. Gefühl der Verpflichtung. Ein Beitritt aus Gründen der Loyalität kann nicht unterstellt werden, da der Recruit zwar eine gesunde imperiale Gesinnung besitzt, jedoch noch nicht über genügend Charakterstärke aktiv Taten folgen zu lassen. Bei Provokation oder Stresssituationen reagiert der Recruit oft aggressiv und einmal sogar gewalttätig gegen eine Hilfskraft der medizinischen Abteilung.

Die Gesinnung des Recruits kann als sinngemäß linientreu umschrieben werden. Er ist sich zwar der Überlegenheit der menschlichen Spezies bewusst, hat jedoch keinerlei Fachwissen darüber. Erfreulicherweise hegt er einen gesunden Hass gegen die einheimische primitive Spezies bzw. Misstrauen gegen Fremde im Allgemeinen.

In bekannten Situationen reagiert der Recruit nachweislich nach dem indoktrinierten Schema. Er befolgt Befehle von Vorgesetzten ohne sie zu hinterfragen, zeigt jedoch eine gewisse Eigeninitiative gestellte Aufgaben seiner Meinung nach sinngemäß besser zu erfüllen, anstatt dem genauen Wortlaut zu folgen. Dies könnte in gewissen Situationen zu Problemen führen, was durch einen strafferen Führungsstil behoben werden kann. Andererseits könnten nur kleine Freiräume das ganze Potential des Recruits ausschöpfen.

In ungewissen Situationen handelt der Recruit zunächst zögerlich und versucht die Lage zu erfassen. Dies gelingt nicht immer reibungslos, da er häufig zögert auf sein Urteil zu vertrauen. Durch vermehrtes Training, nach K.Ab.Str. §44-45b, können in den nächsten Monaten mentale Strukturen geschaffen werden (s.o.). Er zögert jedoch nicht seine rudimentären handwerklichen Fähigkeiten einzusetzen um die zur Verfügung gestellte Ausrüstung zu verbessern. Beispielsweise hat er eine defekte Übungswaffe nach K.Ab.Uti §34, Absch. 3, repariert und hat so die Lektion ausgehebelt (siehe Bericht int.SUV-270110)

Seine soziale Kompetenz ist nach Beobachtungen im Rahmen aller einheimischen Rekruten, was die Teilnahme an den Treffen der Recruits in ihrer freien Zeit mit einschließt. Diese Ausbildungsgemeinschaft wird auch durch die von ihm mitgetragenen musikalischen Darbietungen bekräftigt, was an dieser Stelle (durch Beobachtungen aus erster Hand) positiv betont werden will.

Urteil: Für den Dienst im Korps geeignet.

gezeichnet
i. A. Mertens, Krankenschwester.

ZI 140511 n. E. Nachtrag: Mit Fortschreiten der Ausbildung steigt auch das Selbstbewusstsein des Recruit. Einige der o.g. Beobachtungen müssen bis zum Quartalsende aktualisiert werden (Status: offen) — gezeichnet Alma, Krankenschwester

ZI 210713 n. E. Nachtrag: Durch die Erlebnisse in der Schlacht von Menas-Lo hat der Private einige erhebliche seelische Traumata erhalten. Dies schließt gelegentliche Angstzustände ebenso mit ein, wie Schlafstörungen. Von einer Behandlung ist abzuraten. — gez. Tarl, ISB.