Dritte Flotte

VSD II Cerberus

Hintergrund und Geschichte

Wappen der VSD II Cerberus

Die Sternzerstörer der Victory-Klasse wurden gegen Ende der Klonkriege entwickelt und gelten damit zu Recht als veraltet. Dennoch werden sie auch heute noch von ihren Besatzungen für ihre große Zuverlässigkeit geschätzt. Nach dem Erfolg der Victory I-Klasse als planetarisches Angriffsschiff wurde der Victory II-Sternzerstörer mit dem Ziel des Raumkampfes entwickelt und mit leistungsfähigeren Triebwerken und einer stärkeren Bewaffnung ausgestattet. Die Hauptaufgabe dieses Schiffstyps ist heute vor allem die Sektorpatrouille. Im Verband mit anderen Schiffen werden sie oft dafür eingesetzt, um Unruheherde anzufliegen und Bereiche mit Rebellen- oder Piratenaktivitäten zu befrieden.

Die Cerberus wurde ein Jahr nach der Rettung des Imperiums durch Großadmiral Thrawn fertiggestellt und sofort in mehreren Kampfeinsätzen erprobt, darunter der Eroberung des abtrünnigen Planeten Agamar durch ihren ersten Kommandanten, Dwarf Androx, der von dieser Welt stammte. Als Androx zum Befehlshaber der zweiten Flottille aufstieg, behielt er die Cerberus als sein Flaggschiff, obwohl ihm größere und modernere Schiffe zur Verfügung gestanden hätten. Dafür ließ er mehrere einschneidende Veränderungen an seinem Schiff vornehmen, deren größte zweifelsohne der Raumgewinn für sechs weitere Raumjäger im Haupthangar sowie ein zusätzlicher Kleinsthangar im Heckbereich des Kommandoturms waren. Deshalb transportierte die Cerberus bis zu 31 statt der sonst üblichen 24 Raumjäger, darunter die Agamar, Androx' persönlichen, stark modifizierten RZ-1 A-Wing.

Unter wechselnden Kommandanten blieb die Cerberus Androx' Flaggschiff bis vor etwa anderthalb Jahren, als Großadmiral Thrawn aus heiterem Himmel die Zerstörung der Dritten Flotte befahl. Im Zuge der Raumschlacht um die SSD Annihilator havarierte die Cerberus in engem Orbit um den pulsationsveränderlichen Stern C-82030812. Ein Großteil der Besatzung konnte zwar noch auf die Annihilator gerettet werden und ein Teil geriet auch in imperiale Kriegsgefangenschaft, aber viele Kameraden verbrannten oder erstickten in dem überhitzten Schiff. Nach Kenntnisstand der Dritten Flotte ist die Cerberus irgendwann führungslos in den Stern gestürzt und wurde dabei restlos vernichtet.


Details

VSD II Cerberus
Grunddaten
Name Cerberus
Kurzbezeichnung CER
Baujahr 06 n. E.
Funktion Flaggschiff der 2. Flottille der Dritten Flotte
Einheit ist inaktiv
Produktinformationen
Hersteller Rendili StarDrive und Kuat Drive Yards
Modell Sternzerstörer der Victory II-Klasse [VSD II]
Produktfamilie Sternzerstörer
Schiffsklasse Sternzerstörer
Technische Daten
Abmessungen
  • Länge: 900 m
  • Breite: 470 m
  • Höhe: 340 m
Höchstbeschleunigung klassifiziert bei 50 MGLT
Antrieb Antriebssystem von Hoersch-Kessel
Überlichtantrieb Klasse 1 mit Reserveeinheit der Klasse 15
Schilde Gesamtkapazität geschätzt bei 2.880 SBD
Außenhülle Titanpanzerung (eingestuft bei 1.360 RU)
Bewaffnung
  • 20 Taim & Bak XX-9 schwere Turbolaserbatterien (je zwei Rohre; Feuerbereich: 10 Bug, 5 Backbord, 5 Steuerbord)
  • 20 Taim & Bak KV-9 Doppelturbolasertürme (Feuerbereich: 5 Bug, 5 Backbord, 5 Steuerbord, 5 Heck)
  • 10 Borstel NK-7 Ionenkanonen (Feuerbereich: 2 Bug, 3 Backbord, 3 Steuerbord, 2 Heck)
  • 10 Phylon-Q7 Traktorstrahlprojektoren (Wirkungsbereich: 6 Bug, 2 Backbord, 2 Steuerbord)
  • 1 Allzweckwerfer
Fuhrpark

Hangardeckengerüste:

  • Alpha-Staffel: 6 TIE/d Defender
  • Beta-Staffel: 6 TIE/ad Avenger
  • Gamma-Staffel: 6 TIE/in Interceptor
  • Sigma-Staffel: 6 TIE/sc Scimitar Jagdbomber

Hangarlandedecks:

  • Tau-Staffel: 6 Xg1 Alpha-Klasse "StarWing" Kanonenboote
  • 2 T4-a Raumfähren der Lambda-Klasse
  • 4 Angriffsfähren der Epsilon-Klasse
  • 6 Dx-9 Sturmtruppentransporter der Delta-Klasse

Waffenmagazine:

  • 10 AT-AT Angriffs-Gehmaschinen
  • 15 AT-ST Erkundungs-Gehmaschinen
  • 10 Juggernaut-Radpanzer
  • diverse Unterstützungsfahrzeuge

Zusätzlicher Nothangar (Kommandoturm):

  • 1 RZ-1 A-Wing "Agamar" (modifiziert für Spezialeinsätze)
  • 2 T4-a Raumfähren der Lambda-Klasse
Besatzung

6.107 Besatzungsmitglieder, davon:

  • 743 Offiziere
  • 224 Kanoniere
Passagiere 400 Offiziere (Führungskader für ein Flaggschiff)
Truppen

1.600 Mann (Landetruppen), darunter:

  • 1 Bataillon Sturmtruppen der 94. Armee
  • 1 Bataillon Sturmtruppen der 96. Armee
  • 1 Bataillon Landesoldaten des Heeres
  • Bedienpersonal für Gehmaschinen und andere Fahrzeuge
Frachtraum 8.100 metrische Tonnen
Vorräte
  • Vorräte und Wasser: 4 Jahre
  • Stützmasse: 5 Jahre

Personal

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