Dritte Flotte

Versine Jahaded "Sin" Re'kla

Lebenslauf

Nach seiner ehrenhaften Entlassung aus dem Flottendienst lebte Captain a. D. Re'kla auf Corellia als Mönch im Tempel des Dinay-Kults, einer kleinen, aber einflussreichen militaristischen Sekte, die seit etwa einhundert Jahren auf einer Handvoll imperialer Welten immer mehr Anhänger um sich schart. In dieser Zeit lernte er den Geschäftsmann Marl Jok kennen, den Adoptivvater von Jessica Mind, und avancierte zu einer Art väterlichem Freund und geistigem Führer, vielmehr ein Ersatzvater für sie, als es Jok je werden konnte. Auch sie erzog er nach den Lehren Dinays.

Für eine Weile war Sin sogar als neuer Hohepriester des corellianischen Teils seines Kults im Gespräch, scheiterte aber am Widerstand der anderen Hohepriester, die ihn unter anderem für sein loses Mundwerk und seine unverblümten Meinungsäußerungen nicht sonderlich leiden können. Er ist überhaupt ein überheblicher Spötter und wird dafür auch von treuen Gläubigen oftmals verachtet.

Eine Zeit lang arbeitete Sin für Jok Enterprises, das Speditionsunternehmen von Jessicas Adoptivvater, und überwachte für ihn Frachtkonvois. An die Dritte Flotte gelangte er dann durch eine Verkettung unglücklicher Umstände: sein letzter Konvoi ging nach Eriadu kurz nach der Eroberung durch die Dritte Flotte. Neben Material und Arbeitern für den sofortigen Wiederaufbau zerstörter Militäreinrichtungen transportierte Sins Konvoi auch den imperialen Baumeister Tol Sivron (einen der Architekten des Todesstern-Projekts), doch dieser wurde in einer militärisch präzisen Aktion von Piraten entführt, den Dark Star Hellions.

Dieses Verbrechen wurde bis heute nicht aufgeklärt. Kurzzeitig wurde sogar Sin der Mittäterschaft verdächtigt, aber eher infolge seiner Unverschämtheiten und mangelnden Kooperationsbereitschaft als aufgrund tatsächlich haltbarer Verdachtsmomente auf der Cerberus inhaftiert. Dort saß er noch ein, als das Schiff in der Schlacht um die Annihilator wrack geschossen wurde. Er kam als Kriegsgefangener nach Vendaxa und trug dort durch seine Führungsstärke, obwohl längst kein aktiver Offizier mehr, hauptverantwortlich zum Überleben der meisten Gefangenen von der Cerberus bei. Nach seiner Rettung reaktivierte ihn der Flottenchef zeitweilig für seinen Stab, doch als Schiffskommandant ist er noch glücklicher, und auf einer Einheit für Spezialeinsätze genau der richtige Mann am richtigen Fleck.