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Verfasst: 12. Mai 2006 07:45
von Dwarf Androx
Geht in die richtige Richtung; es war aber keine Feierlichkeit zu Biggs' Ehren. Ich meinte etwas noch Verschwenderischeres, das in einem Comic gezeigt wurde.

Verfasst: 22. Mai 2006 11:43
von Makoto Mikami
Hat er einen Pool errichtet??

Verfasst: 22. Mai 2006 14:30
von Dwarf Androx
Nein. Ich löse es vielleicht mal auf, da keiner darauf kommt. Natürlich hatte es was mit Wasser zu tun.

Huff ließ im Freien eine lebensgroße Eisskulptur von Biggs aufstellen, die natürlich binnen sehr kurzer Zeit (obwohl es Nacht war) geschmolzen ist. Biggs' Freunde, darunter Wedge Antilles, Elscol Loro und Hobbie, haben das natürlich schwer kritisiert, weil es eine unnötige Zurschaustellung seines Reichtums gegenüber den viel ärmeren Mitbürgern war, denen er ja auf unkoschere Weise nach und nach zahlreiche Feuchtfarmen abgeknöpft hatte.

Verfasst: 22. Mai 2006 15:01
von Makoto Mikami
Is ja Hammer o.o da muss ich glatt an den Papst denken, der in seinen güldenen Gewändern predigt, dass man den armen Menschen helfen soll. Dabei sieht das Gewand dann selber aus, als könnte man damit 10 menschen ein Jahr über die Runden bringen.

Verfasst: 22. Mai 2006 15:30
von Jack Kater
Die Ergebnisse sich nicht 100%ig, wegen Rundungsungenauigkeit:

Aufgabe 1: Ein Seil mit der Länge vom Sonnumfang + 1 Meter wird um die Sonne gelegt. Wie groß ist der Abstand d von der Sonne bis zum Seil?

* = mal
/ = geteilt

r = Sonnenradius (=6370 km)
R = neuer Radius

u = Sonnumfang
U = Umfang des Seils

gesucht: d = R- r

U = u + 1

u = 2r*Pi
u = 40023891,41
=> U = 40023892,41

U = 2R*Pi
R = U / (2Pi)
R = 40023892,41 / 2*Pi
R = 6370000,159

R – r = 6370,000159 km – 6370 km
R – r = 0,000159 km
R – r = 0,159 m
R – r = 15,9 cm (Abstand von Sonne bis zum Seil)

Aufgabe 2: Ein Seil mit der Länge vom Tennisballumfang + 1 Meter wird um einen Tennisball gelegt. Wie groß ist der Abstand d vom Tennisball bis zum Seil?

gesucht: d = R – r

gegeben:
2r = 6,5 cm = 0,065 m
r = 3,25 cm = 0,0325 m

u = 2r*Pi
u = 6,5 * Pi
u = 20,42 cm = 0,2042 m

U = 0,2041 m + 1 m = 1,2041 m

U = 2R * Pi
R = U – (2*Pi)
R = 0,19 m = 19 cm

d = R – r
d = 19 cm – 3,25 cm
d = 15,75 cm (von Tennisball zum Seil)



Und jetzt der allgemeine Nachweiß:

gesucht: d = R – r

es gilt:
U = u + 1
u = 2r * Pi <=> r = u / (2 * Pi)
R = U / (2 * Pi)
U ersetzen durch u + 1:
R = (u + 1) / (2 * Pi)

d = R – r
d = (u + 1) / (2 * Pi) – u / (2 * Pi)
d = u / (2 * Pi) + 1 / (2 * Pi) – u / (2 * Pi)
d = 1 / (2 * Pi) + u / (2 * Pi) – u / (2 * Pi)
d = 1 / (2 * Pi)
d = 0,159 ... m (allgemein)
d = 15,9 cm (allgemein)

Verfasst: 22. Mai 2006 18:31
von Dwarf Androx
Schön. Wir haben heute mittag darüber diskutiert, aber wieso überlässt du die Rechnung in einem Rätseltopic nicht den Ratern? ;-)

Verfasst: 22. Mai 2006 21:37
von Jack Kater
Zum Rätseln gehören eben immer 2 Dinge: Raten und Lernen.

Nachdem ich es dir nicht schicken konnte, hab ich es eben hier rein geschrieben ;)

Verfasst: 23. Mai 2006 08:01
von Stampi
Ich bin mal so frei und poste einfach mal:

Wie konnte Shaak Ti General Grievous bei der Verfolgungsjagd während der Invasion Coruscants abhängen?

Verfasst: 20. September 2006 23:57
von Dwarf Androx
*gg* Anscheinend weiß es wirklich niemand. Deshalb rate ich mal: Sie hat einen Gleiter geklaut... wenn nicht, bitte auflösen und nächste Frage.

Verfasst: 23. November 2006 08:14
von Aaron Corr
@ Stampi: öhm soweit ich mich erinnere hat sies nich geschafft griveos abzuhängen...
um genau zu sein wurde sie nach strich und faden vermöbelt und hing dann als die anderen jedi kamen sprichwörtlich in den seilen...
oder meinste die aktion mit den fahrenden zügen?

Verfasst: 23. November 2006 10:22
von Exixel Face
Jack Kater hat geschrieben:Die Ergebnisse sich nicht 100%ig, wegen Rundungsungenauigkeit:

r = Sonnenradius (=6370 km)
R = neuer Radius


Das ist mit Sicherheit nicht der Sonnenradius^^ - ich würde mal eher auf Erde tippen - aber eigentlich ist es ja egal... :)

Verfasst: 23. November 2006 18:23
von Jack Kater
Jo, kann sein :oops: ;)

Wir haben das so in der Schule gerechnet, vermutlich bezieht sich dann die Aufgabe nicht auf die Sonne, sondern auf die Erde. Aber wie mit der Rechnung nachgewiesen wurde, ist es völlig egal, welchen Radius man hat :)

Verfasst: 12. April 2007 14:19
von Vell Ricaud

Die Umkehrfunktion von y = 1^x lautet:
x = 1^y
Nach y aufgelöst:
y = log von x zur Basis 1
Bei einer Umkehrfunktion wird immer der x und y Wert vertauscht. Weil 1^x immer 1 ergibt, könnte man auch dazu y = 1 sagen. Das bedeutet, dass man zu der Umkehrfunktion auch x = 1 sagen könnte.
also müsste y = log von x zur Basis 1 das gleiche sein wie x = 1
Wenn man sich aber y = log von x zur Basis 1 zeichnen lässt (vom grafikfähigen Taschenrechner), dann wird nichts gezeichnet.
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja mal ne Begründung schreiben, warum nicht`s gezeichnet wird.
Ich weiß zwar, warum es nicht geht, aber komisch ist es schon, weil die Umkehrfunktion (zumindest grafisch gesehen) eigentlich ohne Probleme grafisch darstellbar ist (einfach den Urgraph an der Winkelhalbierenden des 1. und 3. Quadranten spiegeln).

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Hi,

ich habe mich grad zufällig durch das Forum geblättert und bin dabei auf dieses hier gestoßen... Interessant. Schade, daß die Geschichte eingeschlafen zu sein scheint. Dennoch möchte ich hierdrauf mal eine Antwort geben.
Also: Eine Umkehrfunktion erhält man, indem man folgende Schritte unternimmt:

f(x) = 1^x
y = 1^x (nach x auflösen) |*lg
lgy = lg1^x (Log-Regel)
lgy = x* lg1 (Lg1 = 0!)

y und x tauschen: lgx = 0

Ergo lautet die Umkehrfunktion von y = 1^x: lgx = 0 ==> x = 1 (keine Funktion!)

Eine Umkehrfunktion entsteht einfach dadurch, daß man die Variablen austauscht, aber dann nach y wieder auflöst! . Nicht einfach nur die Variablen tauscht. Ich persönlich tausche die Variablen gar nicht, sondern löse einfach nach x auf.
Streng genommen hast Du zwar recht, x = 1 könnte man auch als x = 1^y beschreiben, aber es ist nicht direkt die Umkehrfunktion!!! Da steckte der Denkfehler drin.

Nun hat jede auf [a;b] streng monotene Funktion eine Umkehrfunktion. Deine Funktion ist aber nicht streng monoton, sondern nur eine waagrechte Linie, d.h. sie hat eine Steigung von 0 und das entspricht keiner Monotonie, sondern ist eine Monotonielücke (Du erinnerst Dich vielleicht an die Monotonietabellen um HOP und TIP zu finden bei den einfacheren Funktionen).
Dann zum graphischen Problem:
Spiegelst Du Deine Waagrechte Linie an der Halbierenden durch den ersten und dritten Quadrantenb, so erhältst Du ja eine senkrechte Linie. Wie man in der 7. Klasse lernt ist eine Senkrechte Linie keine Funktion, sondern eine Definitionslücke. Zur Erinnerung: Eine Funktion zeichnet sich dadurch aus, daß jedem x genau ein y zugeordnet ist.
Eine senkrechte Linie beschreibt ein x und unendlich viele y -> Das ist also keine Funktion, daher zeichnet das auch kein Taschenrechner.

Ich erkläre meinen Nachhilfeschülern immer, daß Funktionen Beziehungen regeln, und zwar entsprechend der biologischen Chromosomen. Ein X-Chromosom (weiblich) darf nur ein y (männlich) haben, umgekehrt gibt es keine Grenze. Mathematik lehrt also, daß Polygamie logisch ist, oder?

Verfasst: 12. April 2007 20:35
von Scarp Tisra
muhaha, da kann ich doch tatsächlich nach 8 h mathe lernen, meine senf zugeben.

Also die Umkehrfunktion einer Exponentialfunktion, wie sie:

f(x)= 1^x nunmal ist , ist die Logarithmus funktion, also:

f(x)= log1 X (1 ist die Basis)

kann man sich auch mit mahte ass oder so angucken, also man erkennt das am Graphen.

das mit lg macht man nur wenn man sowas hat wie eine komplexe Exponetialfunktion, also wenn der Exponent aus mehrern variablen oder konstante + variable besteht, dann kann man die andere seite nämlich danachh auflösen und den lg bzw man macht es eigentlich mit den ln, habe es noch nie mit lg gemacht... aber naja man lernts immer anders ;-)

aber da ja nur die Umkehrfunktion gesucht wurde (ich hoffe das langt, habe gerade nicht die lust die zuvorgewesenen Posts zu lesen :D)

Und eine Gerade parallel zur y achse ist eine Funktion

x= 4 zB ist eine solche Funktion ;-) es ist eine Umkehrfunktion zu y =4 ;-)

So ende aus, ich hasse Mathe!

Funktionen sind nicht parallel zur y-Achse

Verfasst: 13. April 2007 12:47
von Vell Ricaud
Genau das ist ja der Trick. Es ist nur eine mathematisch beschreibbare Linie, dieses x=4. Aber eben keine Funktion, weil die Wertemenge unendlich ist bei einer auf 4 eingeschränkten Definitionsmenge. Ein Kreis in einem Koordinatensystem ist auch mathematisch beschreibbar hinsichtlich seiner Fläche, seines Durchmessers, seiner Ausdehnung und seiner anderen Parameter, aber eben nicht als Funktion. Und warum? Weil auf einen X-Wert zweierlei y-Werte zutreffen, damit gibt es keine klar definierte Wertemenge mehr und das Prinzip einer Funktion ist ausgehebelt.
y=4 hat auch keine Umkehrfunktion, weil diese Linie keine Monotonie aufweist - aber nur solche Funktionen, die eine Monotie haben, haben auch eine Umkehrfunktion.

So, Schluß jetzt. Ich liebe Mathe

Verfasst: 21. April 2007 16:27
von Scarp Tisra
(x-c)²+(y-d)² =r² ist die allgemeine Koordinatengleichung eines Kreisen ;-) mit M(c;d)

warum y = b eine Funktion ist, muss ich mal schaun, da hatte ich irgendwo nen Beweis herumfliegen, genau dasselbe für x = b ;(b € R) den müsste ich mal rauskramen wenn es dich interessiert ;-)
Aber ein Kreis ist auch eine Funktion, man kann ja schliesslich auch ein Integral eines Kreises bestimmen (das macht man gerne inner Physik, selbst ne Kugel ist ne Funktion.

Verfasst: 22. April 2007 11:37
von Mace Tel'chu
Freaks

Verfasst: 22. April 2007 18:47
von Jack Kater
Ist ein Kreis wirklich eine Funktion? Er hat doch an einigen x-Werten zwei y-Werte und ist damit keine Funktion mehr ;)

Aber naja, mit Kreisen kenn ich mich nicht so gut aus. Deshalb lass ich jetzt mal den Physiker in mir raushängen:
Alles ist relativ. Also ist ein Kreis eine Funktion und gleichzeitig auch keine Funktion ;)

Wenn man sagt, ein Kreis besteht aus zwei Halbkreisen, dann ist es eine Funktion, aber als ganzes betrachtet scheint es keine Funktion zu sein. Wieder einmal etwas, das Einstein in seiner Theorie vorausgesagt hat 8)

Funktion

Verfasst: 22. April 2007 18:56
von Vell Ricaud
Nun ja. Ein Kreis ist per se keine Funktion, aber es gibt natürlich Möglichkeiten, ihn mathematisch zu beschreiben. Auch in einem Koordinatensystem. (Siehe oben)
Aber, Face, so geht das fei nicht! :angry:

Verfasst: 22. April 2007 22:20
von Jack Kater
In Mahte bin ich zwar gut, aber ich hab da nicht so wirklich die Ahnung davon :D Wir haben erst dieses Jahr in der Schule mit Grenzwertberechungen angefangen :lol:

Mathe ist gut, Physik ist besser, vor allem die Quantenphysik. Da wird aber wohl niemand mit mir reden können, weil ich nicht denke, dass hier ein Physikstudent oder jemand, der sich das Zeug selbst erarbeitet (wie ich), im Forum ist *gg*.

Wenn ihr Rätsel wollt, dann müsst ihr mich nur fragen. Die Quantenphysik bietet einige :P

Verfasst: 22. April 2007 23:37
von Vell Ricaud
Wenn ihr Rätsel wollt, dann müsst ihr mich nur fragen. Die Quantenphysik bietet einige :P


Okay. Dann erkläre mir bitte hiermit, warum Schrödlingers Katze noch lebt - und deswegen tot sein muß, Du Quantenphysiker..!


Für alle, die das Experiment nicht kennen:
Schrödlinger, ein Physiker, versuchte zu beweisen, daß die Quantenphysik an und für sich Quatsch ist. (Q=Q wird er sich gedacht haben)
Das versuchte er mit folgendem Theorem:
Man stecke eine Katze in eine vollkommen abgeschlossene Kiste. in dieser Kiste befindet sich ein Giftgasbehälter, der, sobald offen, die Katze sofort töten würde und dazu einen Brocken radioaktiven Materials. Man richtet alles so ein, daß innerhalb einer bestimmten Zeitspanne die Chance genau 50:50 steht, daß in dem Radioaktiven Stoff ein Atom zerfällt und ein Elektron aussendet, welches den Behälter aktiviert, der die Katze tötet.
Soweit klar? Also Katze in der Kiste, Giftgas in der Kiste, wenn Radioaktives Atom zerfällt, dann ist das Giftgas raus.

Der springende Punkt ist der: Da der Zerfall eines einzelnen Atoms ein Vorfall auf Quantenniveau ist, der weder auf die eine, noch auf eine andere Art und Weise echt analysierbar ist, solange man ihn nicht beobachten kann, und da man die Kiste öffnen müßte, um nachzusehen, ob die Katze tot ist, oder nicht (Und das würde die Katze nunmal garantiert töten oder auch nicht), so ergibt sich ein interessantes Problem.

Die Katze befindet sich in einem unbestimmten Zustand. Die Möglichkeit, daß sie lebt überschneidet sich mit der Möglichkeit, daß sie tot ist, somit treffen beide Wellenformen der Wahrscheinlichkeit zeigleich auf die Kiste. Das heißt, bis man nachsieht ist die Katze nicht tot. Aber sie lebt auch nicht mehr.

Schrödlinger hat versucht damit zu illustrieren, was ihm an der Quantentheorie schräg vorkam - er wurde jedoch entkräftet.

Frage: Was meint ihr: Lebt die Katze noch, oder ist sie endgültig tot? Oder auch beides nicht?

Verfasst: 23. April 2007 09:54
von Mace Tel'chu
Warum nehmen wir nicht eine durchsichtige Kiste?
Klingt mir aber generell nach "Wenn ich mir die Augen zuhalte, kann mich keiner sehen."

Verfasst: 23. April 2007 19:20
von Vell Ricaud
Mace Tel'chu hat geschrieben:Warum nehmen wir nicht eine durchsichtige Kiste?
Klingt mir aber generell nach "Wenn ich mir die Augen zuhalte, kann mich keiner sehen."



Genau das geht ja eben nicht. Das würde ja den Sinn des Experimentes zerlegen. Es soll der unbestimmbare Zustand der Katze mathematisch/physikalisch belegt werden. Weil man damit eine exakte Aussage über den Aufenthalt eines Elektrons zu einem bestimmten Zeitpunkt machen könnte. Das geht aber prinzipiell nicht (eigentlich mittlerweile beinahe schon), man kann nur sagen, wo sich kein Elektron aufhält und wo eines sein könnte mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit.
ABer genauer geht es an sich nicht.

Ich für meinen Teil weiß die Antwort natürlich inzwischen... DIe Katze ist vermutlich in die Kneipe um die Ecke um ein Bier zu trinken und den ganzen Quatsch zu vergessen, aber auch das nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit...

Verfasst: 23. April 2007 21:26
von Scarp Tisra
also das mit Schrödinger ist nicht ganz richtig ;-) Schrödingers Katze ist ein Gedankenexperiment, das Schrödinger gebildet hat, damit jeder in der Lage ist zu verstehen, worin es genau in der Quantenphysik geht. Und ich mag jetzt ein wenig besserwisserisch wirken aber, so wie du dieses Gedankenexperiment beschrieben hast, ist es leider falsch, also ein wenig im Groben und Ganzen ist es richtig aber einiges ist doch verfälscht ;-).

Schrödingers Katze sitzt in einem geschlossenen Kasten neben einer Ampulle mit Cyangas. Ein Hämmerchen kann die Ampulle zerschlagen, wenn ein Kernzerfall es über einen Geiger Müller Zähler auslöst. Ob der Kern zerfallen ist oder nicht, also die Katze tot oder lebendig ist, kann man erst wissen, wenn man den Kasten öffnet. Was ist vorher mit der Katze los?
(Also keine 50:50 chance, weil dann könnte man es annähernd vorassagen, nämlich 50:50, dass die Katze tot ist :D das wäre ja dann nciht mehr der Sinn der sache ;-)

Und gelöst ist es nicht, es ist gar nicht möglich dieses Rätsel zu lösen. Nicht wenn es um Quantenobjekte geht, denn dazu müsste man in der Lage sein genau vorherzusagen, wann ein Kern (ein bestimmter Kern) zerfallen wird. Und dies ist nach der Heisenbergschen Unschärferelation unmöglich, da diese besagt, dass man nur eines von 2 Zuständen möglichst genau beschreiben kann und zwar: Entweder ist der Impuls bekannt oder der Ort, aber beides ist unmöglich, (ist noch auf alle anderen konjugierte Grössen übertragbar)

Und dass man inzwischen den Aufenthalt von e- sehr genau bestimmen kann, halte ich für ein Gerücht :D Also wenn du das geschafft hast, dann rate ich dir setz dich ab, werd reich, und Gratulation von mir zum Nobelpreis der Jahrzehte ;D

Der Sinn der Schrödinger Katze war aber nicht diese Unschärferelation zu beschreiben, sondern sollte einfach nur klarstellen dass die Quantenphysik nichts mehr mit der normalen (beobachtenden) Physik zu tun hat, sich nur noch in Gedanken abspielt.

So das war es erstmal von mir ;-)
Also wenn interesse an Quantenphysik rätseln besteht, dann kann ich gerne ein paar meiner Aufgaben mit euch teilen ;-) :P

Verfasst: 23. April 2007 22:16
von Vell Ricaud
Scarp Tisra hat geschrieben:Und gelöst ist es nicht, es ist gar nicht möglich dieses Rätsel zu lösen. Nicht wenn es um Quantenobjekte geht, denn dazu müsste man in der Lage sein genau vorherzusagen, wann ein Kern (ein bestimmter Kern) zerfallen wird. Und dies ist nach der Heisenbergschen Unschärferelation unmöglich, da diese besagt, dass man nur eines von 2 Zuständen möglichst genau beschreiben kann und zwar: Entweder ist der Impuls bekannt oder der Ort, aber beides ist unmöglich, (ist noch auf alle anderen konjugierte Grössen übertragbar)


Aha - der Erste hat's verstanden. Natürlich ist das nur ein Gedankenspiel... Ich schrieb doch, daß Schrödlinger dieses Experiment anregte, um zu illustrieren, was ihm an der Quantenphysik nicht schlüssig war. Dennoch gehöre ich im StudiVz. zur "Schrödlingers Katze Gedenkgruppe", wo wir uns über eine Reihe solcher Gedankenexperimente Gedanken machen. Sag mal: Lebt eigentlich der alte Holzmichl noch?

Scarp Tisra hat geschrieben:Und dass man inzwischen den Aufenthalt von e- sehr genau bestimmen kann, halte ich für ein Gerücht :D Also wenn du das geschafft hast, dann rate ich dir setz dich ab, werd reich, und Gratulation von mir zum Nobelpreis der Jahrzehte ;D


Naja, man kann nebst einer Wahrscheinlichen Position mittlerweile durchaus manchmal das Verhalten von Elektronen beeinflussen (Im Endeeffekt macht man das, sobald man das Licht einschaltet...) und damit vorhersagen, was wann passiert. Ein Elektron in seiner Umlaufbahn um einen Atomkern genau zu bestimmen ist jedoch derzeit noch definitiv unmöglich. Also, mit natürlichen Elektronen ist es nicht möglich, wohl aber mit künstlich beieinflußten Elektronen.

Scarp Tisra hat geschrieben:Also wenn interesse an Quantenphysik rätseln besteht, dann kann ich gerne ein paar meiner Aufgaben mit euch teilen ;-) :P


Ja, her damit!