Warum Imperiale ...?

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Lienas

Warum Imperiale ...?

Beitragvon Lienas » 5. November 2003 05:41

Hi Leuts :)

Ich gebe zu, es ist sehr früh am morgen, ich kann mal wieder nicht schlafen (*ändert ihren Namen demnächst in Nachteule*) und mich beschäftigt so im Tran eine Frage, die sich in meinem Star-Wars-Forenspiel vor einer Weile stellte - besser gesagt, die General-SL den Spielern stellte, weil bei uns, wenn man es hochrechnet, 80% aller Charaktere irgendwie sehr imperial sind, auch wenn es für Rebellenchars und Neutrale sehr wohl dieselben Möglichkeiten gibt.

Warum spielt ihr denn Imperiale? Was fasziniert euch daran, was hat den Ausschlag gegeben, einen imperialen Charakter zu schaffen?

Was in diese Diskussion nicht reingehört, ist Anti-Rebellen-Hetze oder etwas in diese Richtung, ich denke, das muss nicht sein und dem Gesamtergebnis eher abträglich, vor allem, da ja auch unser Partner-Rollenspiel gut frequentiert ist.
Für die Leute, die _nur_ Rebellen spielen, gilt die Frage natürlich auch umgekehrt: Warum spielt ihr keine Imperialen, was fasziniert euch an der Seite der Rebellen?

Ich bin gespannt auf eure Antworten - und werde meine Meinung später posten, wenn sie die allgemeine Diskussion nicht mehr nennenswert beeinflussen wird.

Liebe Grüsse,
Lienas *viel zu lang auf*
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Dwarf Androx
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Beitragvon Dwarf Androx » 5. November 2003 11:41

Hallo.

Für mich war es sehr einfach. Ich habe, wie vielleicht bekannt, bei einem Perry-Rhodan Chat-RS angefangen. Das bildete ein recht amüsantes Mail-RS aus, welches mir aufzeigte, dass mir diese Spielvariante noch mehr Spaß macht. Der Chef dieses PR-Mailspiels, heute übrigens Chef von sw-empire, war wohl begeistert von meinem Elan und hat mich zu sw-empire gelockt, da man zufällig genau in dem Moment ein Mailschiff, eben die DOMINATOR, eröffnete.

Damals existierte die Alternative "RA" noch nicht wirklich, der Bund wurde erst Monate später geschlossen und ein Mail-RS boten die auch erst an, als sie merkten, wie erfolgreich die DF damit war (übrigens unter Leitung einer Ex-Mitspielerin von uns ^^).
Insofern gab es für mich durchaus einfach keine Alternative; aber um ehrlich zu sein, als Rebell hätte ich bei der DF nicht lange durchgehalten.

Was mich nun am Imperium so fasziniert, ist wohl folgendes:

Zunächst sind die Imperialen im Film einfach die Verlierer, weil sie die Bösen sind. Es macht für mich mehr Spaß, einen solchen, irgendwie verdorbenen Charakter zu spielen, anstatt mich als strahlender Held und Advokat von Frieden und Güte usw. darzustellen. Dazu kommt: An für sich mag ich die Star-Wars-Geschichte nicht. Sie ist in sich unlogisch aufgebaut, denn welche Mini-Rebellengruppe könnte sich tatsächlich mit zwei oder drei großen Siegen gegen eine gigantische Organisation wie das Imperium auflehnen? Da bleibe ich lieber realistisch: Die Rebellen hätten keine Chance, stören vielmehr mit ihrem Terror ein immerhin einwandfrei funktionierendes Staatsgefüge... ein bisschen eigener Ordnungswahn steckt vielleicht darin, aber hauptsächlich hoffe ich dabei auf die Logik. Indem ich einen Imperialen spiele, habe ich die Chance, auf der Seite zu stehen, die den Sieg viel eher "verdient" hätte.

Darüber hinaus dürfte bekannt sein, dass ich das Militär an sich schon favorisiere... wie jeder von uns vermutlich in der einen oder anderen Weise, was machte er sonst hier? ;-) Drill und Disziplin und Ordnung gehören zum Alltag des Imperiums, während mir die Rebellen wie ein bunt zusammengewürfelter Haufen unfähiger Guerillas erscheinen müssen und nur schwer zu militärischen Formen finden können. Bei den Rebellen brillieren hauptsächlich einzelne Helden, die die Masse an Fähigkeiten überragen, während beim Imperium größtenteils (ich spreche nicht von Vader oder Palpatine) alle gleich sind, Soldaten eben, die ein begrenztes Talentspektrum besitzen und nur in dessen Rahmen handeln können. Als einfacher Rebellensoldat würde es somit kaum Spaß machen, gibt man ihm einen besonderen Touch, muss er Jedi sein, Schmuggler oder sonstiges Gesocks, als unbescholtener Bürger gäbe es dort kaum ein Durchkommen - zumindest war das damals meine Sicht. Inzwischen ist es durchaus auch interessant geworden, mal einen Rebellen zu spielen, zumal man bei der derzeitigen Spielentwicklung nicht gleich auf der Seite des unrealistischen Siegers steht.

Die Hauptrolle, warum ich überzeugter "Imp" bin, dürfte allerdings die letzte Überlegung spielen: Wer will schon das ewig Gute spielen, wenn man im RS quasi ohne Konsequenzen auch mal richtig böse sein kann? Wäre doch allzu langweilig, immer der Gute...
Tagein, tagaus muss man schon brav sein :angel: und sich an die Gesetze halten, und ganz nebenbei ist man ja von Grund auf ein netter Mensch ganz ohne angestaute Aggressionen. Vielleicht ist es da gut oder wünschenswert, einen "bösen" Charakter zu spielen, der eine Menge Potenzial hat, sich in die eine oder andere Richtung zu entwickeln. Mit brutalen und bösartigen Aktionen kann man durchaus Stresspotenzial abbauen, habe ich schon an mir selbst festgestellt.
Nicht umsonst prangt auf unserer Anmeldeseite das Motto: "Breche aus dem grauen Alltag aus... tauche in eine fantastische Welt voller Abenteuer ein!" Und die Abenteuer sind wesentlich realistischer und spannender für mich, wenn ich einen Imperialen spiele.

Hail to the Emperor!
Keil Ziruk
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Beitragvon Keil Ziruk » 5. November 2003 14:26

Hmm... eine Frage, die mich ebenfalls schon beschäftigt hat und wenn ich mich recht erinnere haben wir @ Lienas da doch schon mal im channel drüber gesprochen... mitten in der Nacht :-D Zufall? *gg*

Aber davon abgesehen zu dem eigentlichen Gegenstand der Frage. Ich will meine Erklärung mal ähnlich aufbauen wie es Roland auch gemacht hat.

Angefangen hat alles damit das ich vor vielleicht zehn Jahren, ich weiss es nicht mehr genau, zufällig mal einen Film gesehen hatte, von dem ich weder wusste, wie er heisst, noch worin es dabei geht. Ich habe nur die Schlussszene gesehen. Monate und Jahre vergingen und diese Schlussszene konnte sich nicht aus meinem Gedächtnis verbannen. Es war der Endkampf zwischen Luke und Darth Vader. Rasende Lichtschwerter und das gewaltige Antlitz von Vader haben mich geprägt. Nicht zuletzt die Energieblitze die aus den Fingerspitzen des Imperators schossen und gegen die Luke Skywalker machtlos war.
Damals war ich fasziniert davon, von den Rebellen.

Jahre später (etwa 2-3) sah ich den Film erneut und ich merkte, das es Star Wars war. Ich verschlang alle drei Teile. Wieder war ich von diesem Kampf, dem Kampf Gut gegen Böse fasziniert. Wieder war ich begeistert, als es schliesslich zum Endkampf zwischen Luke und seinem Vater kam. Doch irgendetwas war anders...
Ich war nicht so zufrieden wie noch beim ersten Mal. Und vor allem: Ich hatte eine Art Mitleid mit Darth Vader. Er war es, der Luke am Ende rettete. ER hatte guten Willen gezeigt und sich körperlich für seinen Sohn eingesetzt, während der angeblich gute Luke Skywalker in seinem Hass ihn vernichten wollte, obwohl er wusste, das es sein Vater war... Nun gut, ich verstand damals noch nicht viel von der Wirkung der "Macht" und den anderen Zusammenhängen zwischen den Charakteren. Ich habe Star Wars einfach nur als einen Scifi-Film geschaut, nicht mehr und nicht weniger.

Wiederrum spielte der Zufall sein Spiel mit mir. Bei uns kommt alle 2 Wochen eine fahrende Bibliothek vorbei ("Bücherbus"), bei dem wir immer Bücher, Videos und Comics ausgeliehen hatten. Dort fand ich beim durchschauen der Bücherreihen mein erstes SW-Buch. Es war die Han Solo-Trilogie (dickes rotes Buch). Ich war begeistert. Auch damals hatte ich noch einen eher größeren Bezug zu den Rebellen als zuvor, doch das sollte sich bald ändern.

Schnell hatte ich die Trilogie durchgelesen und suchte in meiner Büchergier nach weiteren SW-Büchern. Ich fand die Zahn-Trilogie, also den offiziellen Nachfolger der Lukas-Geschichte. Wiederrum verschlang ich sie. Doch genau hier änderte sich etwas. Ich entdeckte meine Liebe zum Imperium. Das hatte mehrere Gründe, die ich im folgenden aufzähle:

1) Genau wie Roland fand ich es unlogisch, dass das scheinbar übermächtige Imperium nie eine wirkliche Chance hatte im Kampf gegen die Rebellen. Die teilweise sehr erstaunlichen Zufälle und Siege der Allianz stieß mir beim lesen sauer auf und schmälerte teilweise sogar den Lesespass. Ich konnte nicht verstehen, wie ein taktisches Genie wie Thrawn und solch geniale Kommandeure wie z.B. Paellon sich unterkriegen lassen konnten. Auch die Erklärung des Endsieges der Allianz mit der versteckten Dreadnaught-Flotte war eigentlich mehr als zweifelhaft.

2) Wer will schon der Gute sein? Genau dieser Gedanke trieb mich auch. Ich las die Zahn-Trilogie zu einer zeit, als ich zu allem Nein sagen musste (die bis heute zum Glück teilweise angehalten hat *gg*) und konnte darum gar nicht anders, als das Imperium lieben.

3) Der letzte Grund ist nicht grundlegend, hat aber meine Haltung gegenüber dem Imperium auf Dauer gefestigt.
Irgendwann merkte ich, durch gespräche und eigene Überlegungen gefördert, welchen Bezug auf das RL Lukas mit dieser Saga nahm oder genommen haben könnte. Es kamen dafür mehrere mögliche Zeitperioden in Frage, darunter die Weltkriege, aber auch der Kalte Krieg! Egal in welche Zeitperiode ich schaute so war es immer der Westen, mutmaßlich die USA, die eben die strahlenden Sieger (Rebellen) verkörperten. Damit schob Lukas den Kinogängern unterbewusst ein vorgefertigtes Weltbild unter, in dem Gut uns Böse klar trennbar waren. Und eben dieser Umstand kotzte mich ehrlich gesagt an. Meine politische Meinung, die die meisten ja kennen, aber die hier eigentlich nichts zur Sache tut *gg* konnte von daher nicht mit den im Film dargestellten Verhältnissen kooperieren.
Da ich aber trotzdem das Universum, welches entstanden war, die geheimnissvollen neuen Orte, einfach die Gedankenspiele zum schaffen einer eigenen Welt so genial fand, das ich es nicht auf Grund dieses Umstandes ganz hinter mir lassen wollte, wurde ich überzeugter Anhänger des Imperiums.


Nun, ich bin kein Fan vom Militär (wenn ich nicht ausgemustert worden wäre, würde ich nen dicken KDV-Stempel auf der Stirn haben :B ), aber meiner Meinung ist das Militär an sich nicht die Hauptsache im SW-Universum. Jedenfalls nicht auf jede Weise. Wichtiger ist meiner Meinung nach der aufgezeigte Kampf der Mächte. Das dies militärische Strukturen nach sich zieht ist klar ;-). Und eben dieser Kampf der Mächte, dieses abkapseln vom realen Leben und das eintauchen in eine Welt der festgefahrenen Meinungen, die nur noch mit Blut durchgesetzt werden können, das reizt mich an der ganzen Sache. Es ist einfach ein Erfahrungswert, den ich darin sehe. Und natürlich meine unterdrückte Seite, die ich hier ausleben kann.

Irgendwer hatte mal gesagt, das wir alle die wir am Spiel teilnehmen ein bisschen verrückt wären. Ja, das stimmt. Zumindest für die Imperialen trifft das zu!!!
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Beitragvon Regned_Tray[HfR-QoH] » 6. November 2003 22:15

Jetzt das ganze mal aus der Sicht eines Rebellen (obwohl ich nicht weiss, ob ich überhaupt antworten darf, da ich ja vorhabe demnächst auch bei der DF einzusteigen)

Mich interressiert in erster Linie die tätigkeit des Chars und seine interaktion mit dem Rest des Schiffes, dabei ist es weniger vordergründig, ob er Imperial ist, oder der Allianz angehört. Meiner Meinung nach hat ein Cm der auf einem Imperilalen Schiff ist mehr mit seinem Gegenpart auf einem Rebellenschiff mehr gemeinsam als mit einem Imperialen Führungsoffizier.

Mich faszinieren bei den Rebellen die Möglichkeiten, die sich aus der derzeitigen Spielsituation ergeben und ich finde die entwicklung von den Filmen bis zum jetzigen Stand auch interessanter, da sie realistischer sind (wenn man das bei SciFi überhaupt sagen kann). Man muss auch kein Jedi sein, um sich zu Profilieren, auch bei den Rebellen gint es das Fussvolk, welches die Durchschnittsmasse bildet, auch wenn es nicht so viele sind, wie beim Imperium. Bei mir ist es nicht so Vordergründig, dass die Rebellen die Guten sind, wobei man ja sowieso nie eine Grenze zwischen gut und böse ziehen kann. :angel:

Was mich natürlich, wie glaub ich alle anderen auch, am Imperium fasziniert ist der hang zum Sadismus, der doch ganz tief in uns allen irgendwo steckt und auch mal Freilauf braucht. :bat2:

Neben den Leuten, die ich bis jetzt im IRC und auf dem OT kennengelernt hab, ist diese bösartige neigung wohl auch ein Grund, warum ich noch an bei der DF dabei sein möchte.

Aber zum größten Teil ist es einfach nur mein Hang zum Rollenspiel, da dies mir einen Ausgleich zu meinem Studentenleben gibt, welcher ja doch sehr stark dur Mathe geprägt ist. Ausserdem möchte ich lernen, das auszudrücken was in meinem Kopf so alles rumgeistert, denn ich denke sehr oft total Chaotisch und da kann man einfach nicht in Worte fassen was man meint.

Achja, der Vergleich zwischen SW und kaltem Krieg ist mir nicht wirklich so sehr aufgefallen, aber ich glaub bei Star Trek bin ich nich der einzige, dem die Ähnlichkeit zwischen der Sowjetunion und Klingonischem Reich aufgefallen ist.
James Fox

Beitragvon James Fox » 14. November 2003 17:06

Also mich hat die imperiale Disziplin fasziniert. Die gnadenlose Effizienz mit der die Sturmtruppen vorgehen und die schiere Macht der Sternenzerstörer. Als ich dann hörte das hier sogar Thrawn noch am Leben ist war ich überzeugt.

:mosh: Und die Filme sind wirklich unrealistisch:
Wie können dutzende von Sturmtruppen einen stehenden Luke Skywalker verfehlen? Ich dachte das wäre eine Eliteeinheit.

Und dann der Kampf auf Endor. Angeblich war da ja eine ganze Legion mit AT AT Walkern. Aber warum kamen die nicht zum Einsatz?

Na ja es gibt noch mehr Punkte, aber auf jedenfall liebe ich das Imperium ! :jump:
Corran Horn

Beitragvon Corran Horn » 28. November 2003 10:22

Ich hab mich aus folgenden gründen den Rebellen Angeschlossen.

Da wäre mal zum einen das bereits angesprochene Chaos, dass eine gewisse faszination auf mich hat. In den reihen der Allianz geht alles immer sehr turbulent zu und her, wie mans aus dem Leben kennt und manchmal auch vermisst, wenn man mal etwas abstand davon hält.

Ein sehr grosser Reiz ist da auch der Kampf David(Rebellen) gegen Goliath(Imperium). Ich liebe die herausforderung und trete am liebsten gegen überlegene Gegner an, denn von ihnen lernt man am meisten.

Die Filme halte ich gar nicht für besonders unrealistisch, wenn man wichtige aspekte des Films berücksichtigt. Dann is zum einen klar, dass Luke unter dem Schutz der Macht steht und somit äusserst schwer zu treffen sein sollte. Selbst für Elite-Truppen. Das kannst du dir ähnlich vorstellen wie Neo in Matrix, der anfangs den Kugeln ausweichen konnte und sie später sogar beeinflussen konnte. Nur sind andere gründe dafür verantwortlich :wink:
Was die AT AT Walker betrifft, könnten ganz einfach überrascht und überrumpelt worden sein.

Was später wirklich sehr nervend wird, sind die Politiker der Neuen Republik. Allen voran die Bothanischen. Da würd ich jeden Imperialen Anführer vorziehen.

Alles in allem gefällt mir auch die vielzahl an individuellen Charaktern. Inwiefern die Allianz klar die Nase vorn hat. Auch wenn davon einige interessante auf der Seite des Imperiums stehen.

Das wichtigste an diesem Kampf ist natürlich: "Stoppt den Ordnungs Wahn :peace: )
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Regned_Tray[HfR-QoH]
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Beitragvon Regned_Tray[HfR-QoH] » 28. November 2003 12:34

Ein neuer bei den Rebellen? Ist ja cool, mail oder Chat? Hehe, endlcih wieder bewegung in der Sache. :jump:
Corran Horn

Beitragvon Corran Horn » 28. November 2003 19:50

Ich hab mich für die Mail-RS angemeldet. Am Mittwoch war das glaub ich :that:
Bin mal gespannt wie das so vonstatten geht.

Wie lange dauerts eigentlich bis man ne Art Anmelde bestätigung kriegt sowie zuteilung und so zeugs?
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Mace Tel'chu
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Beitragvon Mace Tel'chu » 28. November 2003 23:16

Ehhhh halt halt halt! Du hast dich doch nicht etwa als Corran Horn angemeldet, oder? Also wer auch immer bei den Rebs Ausbilder macht, wenn ihr den namen durchgehen lasst, dann erlebt ihr, warum man mich Folterknecht nennt!!!
(Das ist nichts persönliches, Horn. Nur wir haben strickte Regeln, die das verwenden von bereits existenten SW-Namen verbieten)


Was anderes: Liest jemand von euch die SW Comicreihe von Dino? Da ist jetzt grad ein wirklich cooler Band rausgekommen, über einen Rebellenoffizier, der nun so garnicht heroisch, sondern eigentlich ziemlich kaputt ist und dann trotzdem dank vieler Auslassungen bei seiner Beerdigung als Held dargestellt wird. Zeigt ziemlich cool, was es mit all dem Allianz-Ikonen wirklich auf sich hat
Corran Horn

Beitragvon Corran Horn » 29. November 2003 01:44

hmm ich kann ja verstehn wenn man Namen wie Luke Skywalker, Darth Vader, Thrawn, Leia, Han solo, Chewbacca...usw nicht zulässt. Da diese bereits ihre vorgelegten Rollen haben und bereits auch in der vorgeschichte des RPGs verewigt sind.

Was allerdings nicht auf Corran Horn zutrifft. Er wird nirgends in den bekannten Filmen oder in der RPG vorgeschichte erwähnt. Also is er da sozusagen noch völlig unbekannt.
Er passt auch wunderbar in die Jagdgeschwader rein.

Das is wirklich mein absoluter Charakter favorit. Wenn ich nen anderen erfinden müsste, wär der sehr wahrscheinlich stark an den Char von Corran Horn angelehnt. Das wär doch auch nich der sinn der Sache :wink:

Ich hoffe stark, dass man da ne ausnahme machen kann. :santa:
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Beitragvon Mace Tel'chu » 29. November 2003 17:19

Nein, das wäre natürlich nicht der Sinn der Sache. Der Sinn der Sache ist, sich einen vollkommen neuen Charakter auszudenken, der die Vergangenheit, Persönlichkeit und Talente hat, die der Spieler ihm gerne geben möchte. Wenn jemand unbedingt einen existenten Char verwenden möchte... hindern können wir ihn nicht, aber wir werden es zumindest nicht zu leicht machen. Zudem schränkt es den Char auf Dauer doch sehr ein und man kann auch nicht nachher selber etwas dazuerfinden, wenn man noch glaubwürdig sein will.
Außerdem ist Corran Horn definitiv keine unbekannte Person! Die Filmeschauer kennen ihn vielleicht nicht, aber jeder, der mal zwei drei SW-Bücher gelesen hat, weiß ziemlich genau wer das ist. Nur weil er nicht in der RS-Story erwähnt wird, heißt es nicht, dass er nicht existiert. Übrigens ist es bei einem solchen Namen auch sehr schwer, eine Beziehung zu dem Char statt zu dem Romanheld aufzubauen.

Und nein, es lässt sich sicherlich keine Ausnahme machen, denn Ausnahmen bedeuten, dass es mehr Ausnahmen geben muss, schließlich gibt es genügend andere Leute, die ein Recht darauf haben, Tycho Celchu, Talon Karrde oder Kyr Kanos zu heißen, wenn du Corran Horn sein darfst. (Und es ist ja auch nicht so, dass du bereits eine bedeutende Persönlichkeit des RS ist, sodass sich eine Ausnahme rechtfertigen würde)

Ich weiß, du wirst mir das jetzt übel nehmen, aber da lässt sich nichts dran machen, existente Namen dürfen nicht gewählt werden.

Grüße
Mace

PS: Es macht eh viel mehr Spass, sich einen eigenen Char auszudenken und ihn gedeien zu sehen, glaub mir ;-)
Corran Horn

Beitragvon Corran Horn » 29. November 2003 22:32

Is zugegeben etwas ärgerlich, aber ich werds jetzt trotzdem mal mit nem neuen erfundenen Charakter probieren. Wir werden ja sehn ob du mit deiner Theorie recht behältst. :angel:
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Beitragvon Mace Tel'chu » 29. November 2003 22:48

Werde ich
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Beitragvon Isaak Fissler » 30. November 2003 14:58

*legt den Kopf leicht schief und liest sich den Thread aufmerksam durch*

*Als er zum Schluß kommt muss er Mace Tel'chu recht geben und verfasst einen weiteren Spam-Post*

Glaub mir, es macht wirklich mehr Spaß :that:

*[/SPAM]*

liebe Grüße,
Fissi :-D
Thirid Maccharius
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Beitragvon Thirid Maccharius » 30. November 2003 15:54

Ah, moinsen,

ich habe den Thread inzwischen auch gefunden ^^. *duck und renn*
Naja, bei mir ist das eigentlich recht simpel.
Als ich 5 Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Star Wars gesehen und dachte, die weißen Jungs sind die Guten ^^.
Und als ich dann irgendwann begriffen hatte, daß das Imperium eher das Böse war, verstand ich auch, warum in diesem Film doch nicht das Böse gewinnt. Aber das machte das Imperium irgendwie noch cooler, also spiele ich nun auf Seiten der Kaiserlichen.


Grüße
Mac


@Horn: Bei mir würdeste net durchkommen ^^
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Beitragvon Mace Tel'chu » 4. Dezember 2003 17:36

@Mac: Durch Dummheit zum Sieg ;-)
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Varus
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Hm...

Beitragvon Varus » 16. Dezember 2003 23:49

:???: Also Hannes und Roland, mit eurer Interpretation der Geschichte des galaktischen Bürgerkriegs bin ich so nicht einverstanden. Speziell Roland hat geht bei seiner Kritik an der Plausibilität des Geschichtsverlaufs meiner Meinung nach von völlig falschen (besser gesagt halbwahren) Ausgangsgegebenheiten aus und gelangt so verständlicherweise zu der Auffassung, die er hat.
Es ist schon richtig, dass die Flottenstärke der Allianz sich bei weitem nicht mit der imperialen messen konnte. Es ist auch richtig, dass die Rebellen nur einige wenige nennenswerte Siege errungen haben, und die spektakulärsten davon eigentlich nur mit Glück (oder mit Hilfe der Macht? *g*)

Allerdings: Mit einem Teil der Imperialen Streitmacht, wie sie z.B. Großmuftis oder Großadmirälen unterstand, konnte sie sich schon messen. Und das genügte vollauf. Die vielen Teile der imperialen Streitkräfte waren zwar alle unter Palpatine vereint, der über die Gesamtstreitmacht nach seinem Gutdünken verfügen konnte, sie unterstanden allerdings alle verschiedenen Kommandeuren(Moffs, G.Moffs, GAs), die nur sich selbst, dem Imperator und vielleicht Darth Vader selbst :Vader: Rechenschaft schuldig waren. Als die beiden starben, waren sie sozusagen allein am Drücker, wurden also von niemandem kontrolliert.

Ein Teil der imperialen Oberbefehlshaber(egal ob Grand Admirals, Großmuftis oder Muftis) griff selbst nach der Macht(logisch, unter Palpatine kam man nur so hoch, wenn man etwas Sinn für Chancen hatte und machtgeil genug war), wagte den Kampf :mg: :rocket: gegen seine früheren Verbündeten und gegen die Rebellen und verlor (Zsinj könnte ein solcher sein, allerdings kann ich nur auf Grund der Tatsache, dass er einen SSD der Executor-Klasse befehligt, vermuten, dass er Imperialen ursprungs war). Ein anderer Teil, vermute ich, wird sich zu einer Art losem Bündnis zusammengetan haben, das sozusagen die imperialen Restwelten stellte. Vermutlich haben sie sich aus Gründen des Schutzes vor den Möchtegern-Imperatoren zusammengetan. Diese haben sie ja auch bekämpft, was die Vermutung nahe legt, diese Leute wollten keinen neuen Imperator(Verständlich, wer gibt schon gern Macht ab, mal abgesehen von der Lebensgefahr).
Allerdings hat niemand dem anderen so vertraut, dass er freiwillig seine Flotte für die Rebellenjagt geopfert hätte.
In der Buchreihe "Erben der Jedi-Ritter" zieht der Autor recht gekonnt Parallelen zu der bisher unausgesprochenen Hintergrundgeschichte des Imperialen Falls, nur halt bezogen auf die Neue Republik.

Ich versuche deutlich zu machen, dass eigentlich nicht die Rebellen, sondern das imperiale System unter Palpatine zum Fall des Imperiums geführt hat. Als Beispiel: Selbst Thrawn hat versucht, die Neue Republik im Alleingang zu besiegen. :O Zwar könnte Hannes Recht behalten, wenn er sagt, dass die Neue Republik nur deshalb so lang überlebt hat, weil Thrawn von seinem Leibnoghri getötet wurde, allerdings hätte es ebenso sein können, dass die Schlacht bei Bilbringi als Sieg für die Allianz aus endet. Was wäre dann?

Ich habe mich der Dritten Flotte angeschlossen:
a) Weil ich Star Wars liebe und mir Hannes so enthusiastisch vom damaligen SW-Emoire erzählte, dass ich unbedingt mitmachen MUSSTE [ER HAT NICHT ÜBERTRIEBEN!] und
b) Weil der Alltagsbösewicht irgendwie eine lustige Rolle ist, wie viele schon bemerkt haben
Außerdem war die Page einfach besser. *g*
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Beitragvon Dwarf Androx » 17. Dezember 2003 10:30

Ich gehe bei meiner Meinungsbildung auch nicht vom Expanded Universe aus - das kenne ich bis auf die Thrawn-Trilogie nämlich überhaupt nicht. Ich bin der typische Kinogänger und Videoausleiher, für den dieses Spiel eigentlich gedacht ist ;-)
Von daher ist meine Auffassung, denke ich, durchaus korrekt. "... von einem gewissen Standpunkt aus"
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Beitragvon Varus » 17. Dezember 2003 18:20

Genau eben nicht!
Denn Ende des 6. Teils im Kino sind die Imps ja bei weitem noch nicht besiegt. Da sind lediglich Palpi und Darth tot und der zweite Todesstern zerstört. an einen Sieg der Rebellen ist da ja noch gar nicht zu denken.
Reuben Kurthan

Beitragvon Reuben Kurthan » 17. März 2004 15:27

Also, leider kann ich nun keine drei Seiten mit Text füllen da deine Vorgaben mir das verbieten. :explode:

Aber ein weiterer Grund warum ich Imerialer durch und durch bin das ich im allgemeinen ein Fan des Militarismus bin. Straffe organisation, Uniformen usw haben es mir nunmal angetan und das Imperium verkörpert eine der perfektesten Darstellungen von einer astreinen Militärregierung. Sie wären praktisch unbesiegbar wenn nich irgendson Hammel in einigen Drehbücher die bösen (die Rebellen) gewinnen liesse.

Grad fällt mir ein das mich eh keiner hier kennt, und wenn doch dan interessiert uch diese meine Meinung nicht, also in diesem Sinne: Konstruktiv ist was für Weicheier!

REBELLEN SIND DOOF UND KÖNNEN NICHT KOCHEN! :fin:

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