Schneller, leichter, verführerischer

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Stampi
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Schneller, leichter, verführerischer

Beitragvon Stampi » 20. Mai 2005 22:05

37 vor Endor
Naboo befindet sich unter der Blockade der Handelsföderation. Die Republik ist Handlungsunfähig und der Kanzler wird von den Bürokraten beherrscht. Mit großer Sorge verfolgt der Rat der Jedi die Entwicklungen auf Naboo und das Erscheinen eines dunklen Jedi. Doch welcher wurde vernichtet? Der Meister, oder der Schüler?

Fortsetzen nur von mir oder mit expliziter Erlaubnis

[Felch Jad'cas]
Ort: Jedi Tempel, Coruscant
Zeitindex: 1.2013

"Du willst also wirklich noch dort hin?", fragte der dunkelhäutige Mann. Er war nicht sonderlich begeistert von der Idee seines ehemaligen Padawans. Nicht lange war es her, als der bedeutend jüngere Mann in den Rang eines Jediritters erhoben wurde. Und möglicherweise war es zu früh, auf eine solche Mission zu gehen. Noch dazu nur aufgrund einer Vermutung.

Schon seit geraumer Zeit ging das Gerücht unter den Jedi Rittern um, dass es noch verborgen die eine letzte Bastion der Sith gab. Und zwar nicht von den gefallen Jedi, sondern von der Rasse selbst. Nicht viele Jedi glaubten diesen Gerüchten. Doch der junge Mann war einer von denen, die an dieses Gerücht glaubten. Vielmehr war er von der Überzeugung, diesem Gerücht nachgehen zu müssen. Und nun, wo er im Rang eines Jedi-Ritters war, wollte er in den Outer Rim reisen, um dem Gerücht nachzugehen.

"Ja, Meister Windu. Ihr wisst, wie sehr ich an die Wahrheit dieser Gerüchte glaube.", meinte der junge Ritter zu seinem ehemaligen Meister.
"Das Auftauchen der Sith lässt die Situation komplizierter erscheinen. Möglicherweise brauche ich dich hier, um einzugreifen.", warf Windu ein.
"Ich bin davon überzeugt, dass der Fund dieser Überbleibsel der Sith uns von Vorteil sein wird. Möglicherweise ist dies sogar der Aufenthaltsort des wahren Lords der Sith.", sagte der Ritter.
Windu schüttelte den Kopf und trat von dem Fenster zurück, aus dem er bis jetzt geblickt hatte. Sein Blick fiel auf seinen ehemaligen Padawan. "Gerade deshalb solltest du nicht auf diese Reise gehen. Qui-Gon war ein starker Jedi, doch er unterlag dem einen Sith. Und wir wissen nicht einmal ob es vielleicht nur der Schüler war."

Felch verstand nicht, warum Windu ihn nicht verstand. Es war von außerordentlicher Wichtigkeit, diese Überbleibsel zu finden. "Meister Windu, ihr selbst habt einmal gesagt, dass dieser Fund von großer Wichtigkeit sein könnte. Also lasst mich in den Outer Rim reisen und Nachforschungen anstellen. Ich bin davon überzeugt, dass ich so eine größere Hilfe wäre. Und wenn diese Überbleibsel existieren, dann müssen wir sie finden, bevor wir den Sith gegenübertreten."

Für lange Zeit blickte der dunkelhäutige Jedi nur aus dem Fenster. Er dachte darüber nach, was wohl das Beste für die Republik wäre. Eine Republik, die bereits im Zerfall begriffen war, bevor dieser überhaupt angefangen hatte. Nach unzähligen Minuten nickte er: "Also gut, Felch. Vermutlich ist dies wirklich das Beste. Jedoch muss ich darauf bestehen, dass du jemanden mitnimmst. Vej. Er ist noch Padawan und ich möchte, dass du dich um ihn kümmerst. Er wird dich begleiten."

Felch nickte. "So sei es, Meister Windu. Ich werde mich melden, sobald ich aufgebrochen bin. Möge die Macht mit euch sein." - "Möge die Macht mit dir sein. Und mit deinem neuen Padawan."
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Stampi
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Beitragvon Stampi » 23. Mai 2005 10:34

[Felch Jed'cas]
Ort: Jeditempel, Coruscant
Zeitindex: 1.2058

Das Gespräch mit Meister Windu war besser verlaufen, als er erhofft hatte. Innerlich hatte Felch sich bereits auf eine ewige Diskussion eingestellt, die vermutlich sich bis in den Rat der Jedi fortgesetzt hätte. Aber vermutlich war Meister Windu tatsächlich zum Teil auch seiner Meinung. Was ihn jedoch wunderte, war die Tatsache, dass Meister Windu darauf bestanden hatte, dass er Vej mitnimmt. Selbst wenn diese Expedition gefährlich wäre, würde ein Padawan ihm nicht viel helfen können. Vermutlich wusste jedoch Meister Windu, wieso er das tat.

Eigentlich sollte der Padawan von Meister Shaak Ti jeden Moment erscheinen. Felch wollte noch am selben Tag aufbrechen. Je früher diese letzte versteckte Bastion entdeckt würde, desto mehr würde es im Kampf gegen die Sith helfen. Selbst Meister Yoda machte sich Sorgen über die Ereignisse, die die Macht betreffen. Er war deutlich beunruhigt über das Auftauchen der Sith. Wie alle Jedi.

In diesem Moment betrat Vej Secas den Raum. Ein junger Padawan mit entschlossenem Blick. Er war ein starker Padawan und beinahe am Ende seiner Ausbildung. Möglicherweise würde dieser Ausflug seine Ausbildung vervollständigen. Ruhig trat Vej neben den etwas größeren Mann. "Meister Windu meinte, ihr benötigt meine Unterstützung.", begann der Padawan. Felch nickte. "Meister Windu hat angeordnet, dass du mich in den Outer Rim begleitest."

Verwirrt blickte Vej den Jedi-Ritter an. "In den Outer Rim? Aber meine Ausbildung bei Meister Shaak Ti i.." - "Meister Shaak Ti wird in anderen Bereichen benötigt. Ich werde für diese Zeit dein Meister sein.", unterbrach ihn Felch. "Wir werden noch heute Abend los fliegen. Die Zielkoordinaten sind bereits eingespeichert. Es werden uns zwei Jäger gestellt. Ich erwarte dich in einer Stunde bei den Jägern. Meister Shaak Ti wurde bereits informiert." Vej nickte. Er konnte ohnehin nichts anderes tun. "Ja, Meister.". Da nun anscheinend nichts mehr zu tun war, verließ Vej den Raum wieder und Felch blieb zurück. Nun war es wohl an der Zeit. Die Suche konnte beginnen.
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Beitragvon Stampi » 23. Mai 2005 15:21

[Felch Jed'cas]
Ort: Orbit, Coruscant, Kernwelten
Zeitindex: 1.2211

Die beiden Jedi waren rechtzeitig los gekommen. Shaak Ti hatte sich selbst noch von ihrem Padawan verabschiedet. Felch war aufgefallen, dass das Band zwischen den Beiden stark war. So stark, wie es nunmal zwischen dem Padawan und seinem Meister oft aufgebaut wird.

Aber das war nun nebensächlich. "R5, Berechne einen Sprungkurs nach Corellia.", befahl Felch, als auch schon Vej's Stimme über Funk zu ihm durchdrang: "Wo genau wollen wir eigentlich hin?", fragte der Padawan. "Erstmal nach Corellia. Ab dort werden wir mit einer Corellianischen Fregatte mitfliegen. Den Corellian Run entlang Richtung Wild Space. Auf Ryloth werden wir dann abgesetzt", antwortete Felch. Vej seufzte. "Na wengistens müssen wir nicht die ganze Strecke in diesen Dosen hinter uns bringen.".

[Unbekannt]
Ort: Paradin, Raumhafen, Corellia, Kernwelten
Zeitindex: 1.2235

"Die Landung war erfolgreich. Ich werde mich darum kümmern, dass alles geregelt ist. Die Ladung sollte morgen ankommen, spätestens übermorgen", kommentierte der Navigator. Zufrieden nickte der Captain, ein Mann um die 30 mit kurzen, schwarzen Haaren. Ein Drei-Tage-Bart zierte sein Gesicht. Langsam stand er auf und verließ das Cokpit. Hier gab es nichts mehr für ihn zu tun.

Nur wenige Minuten darauf stand er auch schon vor seinem Ziel: Einer Einzelkabine für Passagiere. Die Tür wurde geöffnet, nachdem er geklopft hatte. Die Person ihm gegenüber war deutlich kleiner als er. Die Haut hatte einen schönen Rot-Ton. Im Gesicht wechselte diese Farbe nach weiß. Besser gesagt war die Haut um die Augen in einer deutlichen Weiß-Farbe. Der Übergang war apprupt, was diesen Wechsel für ihn viel interessanter machte. Der Kontrast gefiel ihm. Weiters hatte die Person zwei leicht abgerundete, lange, leicht geschwungene Hörner, die Dunkelblau und Weiß gestreift waren. Auch die drei tentakelartigen "Kopfschwänze" wechselten in diesen beiden Farben. Lekkus.

Bedeckt wurde die junge Togruta von einer schwarzen Weste, worunter sie ein ebenso schwarzes Top trug. Ihre Beine wurden unter einem dunkelblauen Rock verborgen, welcher deutlich Falten warf. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. "Hallo", begrüßte sie ihn auf Trogruti.
Zuletzt geändert von Stampi am 24. Mai 2005 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Stampi » 23. Mai 2005 21:49

[Hans-Peter]
Ort: Everden-Firdus-Weg 16a/5/22, Ryloth, Outer Rim
Zeitindex: 1.2252

Es war passiert. Der Jäger wurde zum Gejagten. So schnell er konnte, hetzte er über den unebenen Boden. Er wusste, was auf dem Spiel stand. Er war schwer beladen mit Proviant für seine Familie. "Komm gut nach hause", hatte man gemeint. "Pass auf dich auf", hatte man gemeint. Aber hatte ihn das interessiert? Nein! Und jetzt war er auf der Flucht. Das Alter machte ihm schon schwer zu schaffen. Als er jünger war, hätte er locker durchgehalten, doch nun war er schon beinahe völlig außer Atem. Wieder einmal donnerte es hinter ihm und die Erde erzitterte, als würden gewaltige Felsformationen auf dem Boden aufschlagen. Etwas Riesiges verfolgte ihn und er wusste auch, was.

Nein! Er konnte nicht so einfach aufgeben. Er musste es einfach schaffen. Ohne ihn würde seine Familie verhungern. Wenn er sich nun einfach aufgeben würde, hieß das auch, seine Familie aufzugeben. Und das wollte er auf keinen Fall tun. Er konnte den Abgrund schon sehen, der vor ihm lag. Eine Klippe, von der er sich abseilen musste. Und darin war er wirklich gut. Erneut donnerte es hinter ihm, sodass der Boden vibrierte.

Der Atem ging ihm so schnell wie noch nie, als er die Klippe erreichte. Er wollte nicht sterben. Er hatte noch so viel vor in seinem Leben. Die Idee, hierher zu ziehen, hatte er noch nie gut gefunden. Es war viel zu gefährlich hier. Wieder donnerte es hinter ihm, doch diesmal vibrierte der Boden deutlich stärker und ein Windstoß schleuderte ihn nach vorne, über den Abgrund hinaus.

Im letzten Moment gelang es ihm, ein Seil abzuschießen, das ihn vor dem sicheren Tod retten sollte. Mehr Glück als Verstand rettete ihm das Leben, als das Seil ins Ziel traf und er sich zu Boden retten konnte. Zu seinem Glück war der Weg nicht sonderlich weit, denn gerade in dieser schwebenden Position war er besonders gefährdet. Hier unten kannte er sich gut aus. Nur eine kurze Entfernung vor ihm würde er sich in einen Graben retten können, wo er vor den Angriffen aus der Luft sicher sein würde.

Unter der schweren Last knickte ihm ein Fuß ein. Schmerzerfüllt schrie er auf. Nein! Er durfte einfach nicht stehen bleiben. Er durfte es nicht! Ein gewaltiger Donner ließ seine Ohren beinahe ertauben. Er spürte wie hinter ihm die gewaltige Masse seines Feindes auf den Boden stampfte. Viel zu nah bei ihm. Sein Fuß wurde unter den Massen begraben und doch wurde er weiter geschleudert. Er spürte kaum, wie er den Fuß verlor. Polternd krachte er über den Boden und wurde in den rettenden Graben geschleudert, wo er keuchend liegen blieb.

[Ylia Rapek]
Ort: Everden-Firdus-Weg 16a/5/22, Ryloth, Outer Rim
Zeitindex: 1.2253

"Wie lange hast du hier nicht mehr geputzt?", fragte Osmidian Rapek seine Frau. "Erst heute Morgen", meinte Ysani empört. Osmidian schüttelte den Kopf: "Da ist gerade irgendein Ungeziefer vom Tischchen gesprungen. Ich hätts fast erwischt mit dem Fuß, ich hab es noch am Bein erwischt. Aber nun liegt es da in dieser Ritze im Fußboden." Ysani seufzte: "Wundert es dich? Diese Wohnung ist eine Bruchbude. Das ist gerade mal ein Dach über dem Kopf. Überall zieht es. Und dieser Holzboden ist ohnehin eine Frechheit. Die arme Ylia hat sich da schon so oft daran verletzt, weil der nicht einmal geschliffen ist. Das ist kein Haus in dem eine 6jährige aufwachsen sollte." Osmidians Zorn wich einer tief in ihm verwurzelten Verzweiflung: "Ja... ich weiß. Doch mehr können wir uns nunmal nicht leisten."
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Beitragvon Stampi » 31. Mai 2005 17:50

[Felch Jed'cas]
Ort: Corellia Orbit, Kernwelten
Zeitindex: 3.1752

"Corellia: Sicherheitsdienst, Umstandskleidung, Babynahrung, Corellianische Corvetten...", meinte Felch über Funk. Vej setzte fort: "Duschen, Freiraum und Beinprothesen.". Felch gab einen Anflugvektor an. Er funkte die Bodenstation an: "J15-8 und J15-9 aus Coruscant erbitten Landeerlaubnis." - "Hier CorSec-3", meldete sich blechern die Stimme aus den Lautsprechern. "Was haben sie auf Corellia vor?" Mit einem Klack lösten sich die Hyperraumringe. "Umstieg auf die Marauder Corvette 'Paradin' und Weiterflug über den Corellian Run" Nach einer kurzen Wartezeit meldete sich wieder Corsec-3: "Sie haben Landeerlaubnis auf Bucht5-32. Einen angenehmen Aufenthalt und willkommen auf Corellia"

[Malc Eventhey]
Ort: Paradin, Raumhafen, Corellia, Kernwelten
Zeitindex: 3.1758

"Ich hoffe, der Ausflug hat euch gefallen", meinte Captain Malc mit einem Lächeln zur jungen Togruta. Er beherrschte ihre Sprache sehr gut und hatte daher auch einen deutlichen Vorteil gegenüber der anderen Crewmitglieder, die die Togruta weder verstanden, noch von ihr verstanden wurden. Er führte sie gerade in die Marauder Corvette. Die Togruta nickte. Er hatte ihr ein paar schöne Seeen gezeigt und war mit ihr in einer Ausstellung. Wirklich ein Ausflug nach ihrem Geschmack gewesen.

Ein junger Wookiee kam ihnen entgegen. Malc hielt ihn auf: "Wie weit seid ihr mit den Vorbereitungen?" Der Wookiee antwortete mit dem wookiee-üblichen Gebrüll. "Gut", meinte Malc. "Unsere Gäste sollten auch bald eintreffen. Ich erwarte, dass sie gebührend empfangen werden. Sind die Quartiere bereit?" Wieder brüllte der Wookiee. Zufrieden nickte Malc. Dann ging er weiter und der Wookiee verließ die Paradin.

[Theimodin Dumid'udm]
Ort: Rand der dunklen Zone, Ryloth, Outer Rim
Zeitindex: 3.1820

Es war dunkel, was kein Wunder war, hier, so weit abseits der Sonnenhälfte. Es war deutlich kälter als in den normalen Wohngegenden. Nur wenige Personen wohnten hier und noch weniger taten dies freiwillig. Umso besser für das, was der Aar'aa vor hatte. Selbst für die Zeit war sehr wenig los und nur wenige Personen, im Grunde genommen nur Twi'leks, waren zu sehen. Das Haus, welches sein Ziel sein sollte, stand einsam auf einem Hügel. Es war gerade so hoch gebaut, um die letzten Sonnenstrahlen noch einfangen zu können. Eine Kostbarkeit in diesen ewig dunklen Gefilden.
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Beitragvon Stampi » 31. Mai 2005 21:00

[Theimodin Dumid'udm]
Ort: Rand der dunklen Zone, Ryloth, Outer Rim
Zeitindex: 3.1825

Kaum hörbar betrat er das Haus. Es war noch Licht und die Tür nicht abgesperrt. Möglicherweise konnte man die Tür hier auch gar nicht abschließen. Nur wenige Leute hier, konnten sich ein ordentliches Schloss leisten. Das Haus bestand ohnehin nur aus einem heruntergekommenen Zimmer, welches Küche und Wohnzimmer zugleich war, einem Schlafzimmer und einem Bad. Erschrocken sprangen zwei Personen im Raum auf: eine junge Frau mit gelber Hautfarbe. Sie schien maximal 20 zu sein, selbst das nur mit viel gutem Glauben. Sie war etwa 1,70 groß und wirkte zierlich. Ein langes Kleid in dunkelbrauner Farbe hob sich in gutem Kontrast von ihrer Haut ab. Schuhe trug sie keine. An ihrer Seite stand ein deutlich älterer Herr, vermutlich ein früher 30er. Verwunderlicherweise war er Mensch. Die 180 cm und seine muskelbepackten Schultern ließen ihn einschüchternd wirken.

Der Blick des Menschen verfinsterte sich, als er den klein gewachsenen, schuppigen Mann erkannte, der sein Heim betreten hatte. Die Schuppen des echsenhäutigen Typen waren dunkel gefärbt. So hatte er ihn bisher meistens getroffen. Um seine Schultern war ein schwarzer Mantel geschlungen, der bis zum Boden reichte. Eine Ausbuchtung an der linken Seite verriet die Existenz eines Blasters im Besitz der "Schlange". "Was willst du hier?", fragte der Mensch verärgert. "Du weißt genau, was ich will", meinte Theimodin ruhig.

[Felch Jed'cas]
Ort: Paradin, Corellia Orbit, Kernwelten
Zeitindex: 3.2013

Die beiden Jedi saßen im Quartier des Meisters. Nahezu in der Mitte des recht geräumigen Quartiers befand sich ein Tisch, an dessen Seiten gemütliche Stühle standen. Der Tisch war gedeckt mit Brot, Trockenwürsten von Corellia, Käse aus dem Mid Rim und alderaanischem Wein. Sie hatten nicht darum gebeten, so gut bewirtet zu werden. Eigentlich hatten sie nicht einmal mit zwei Quartieren gerechnet, die noch dazu so groß waren. Der Captain hatte sie bald verlassen, da er sich noch um einen weiteren Gast kümmern wollte.

"Wenn wir in Ryloth angekommen sind, was plant ihr da, Meister?", fragte Vej, bevor er sich eine weitere Wurst nahm. Ihn schien es nicht zu stören, so verwöhnt zu werden. Nun, Felch konnte da nur zu gut mitfühlen. Das Essen war wahrhaft köstlich. "Wir werden in den Wild Space fliegen", meinte Felch ruhig. Der Padawan verschluckte sich fast. "In den Wild Space? Aber es gibt keine Karten über den Wild Space" Felch konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Du sagst es, mein junger Padawan. Deshalb ist es dort am Wahrscheinlichsten, etwas zu finden, das noch nicht gefunden wurde, oder?" - "Da habt ihr Recht, Meister"
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Beitragvon Stampi » 12. Januar 2006 22:48

[Malc Eventhey]
Ort: Quartier, Paradin, Corellian Space
Zeitindex: 4.0815

"Wer sind diese Männer?", fragte die junge Togruta. Malc lächelte: "Gäste. Sie werden uns über den Corellian Run begleiten." Die Frau warf einen Blick aus dem 'Fenster', soweit man das so bezeichnen konnte. Man konnte gerade einen guten Blick auf Corellia werfen. Die Sonne beschien einen Teil des Planetens, wodurch die Atmosphäre ein wunderbares Farbenspiel veranstaltete. Sie lächelte. Die Farben waren so wunderbar. Bald würden sie den Sprungpunkt für den Corellian Run erreichen und den Planeten hinter sich lassen. In gewisser Hinsicht mochte sie Corellia.

"Was wollen sie?", fragte sie nach einer Weile. Malc zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Bei solchen Leuten stellt man keine Fragen." Sie sah ihn verwundert an: "Wie, solchen Leuten?" Erneut zuckte der Mann mit den Schultern. "Naja... Hast du nicht bemerkt, wie sie gekleidet sind? Sie kommen von Coruscant, vom Orden der Jedi." Die Togruta riss die Augen auf. "Jedis?!", rief sie erschrocken. Malc lächelte und machte eine besänftigende Handbewegung. "Ja, sind sie. Ich denke wir sollten sie besser in Ruhe lassen. Sie würden dich vermutlich ohnehin nicht verstehen", meinte er sanft und nahm einen Schluck aus seinem Weinglas.

[Felch Jed'Cas]
Ort: Quartier, Paradin, Hyperraum
Zeitindex: 4.0903

"Befreie deinen Geist von allen unnötigen Gedanken und fokusiere die Energie, die du spürst. Ordne die Elemente um dich und spüre die Bahnen der Macht, die uns alle umgeben. Achte auf jede Veränderung und beobachte deine Umgebung als Ganzes. Beruhige deinen Atem und deinen Herzschlag. Du bist unwichtig, deine Umgebung bedarf deiner Aufmerksamkeit. Einem geübten Jedi eröffnet sich dadurch ein Bild des gesamten Geschehens. Du kannst damit sowohl kleine Kämpfe, wie auch ganze Raumschlachten ordnen. Doch erst, wenn du gelernt hast, dir einen Überblick zu erschaffen, kannst du dich daran machen, die Bahnen so zu lenken, dass man einen Vorteil daraus hat. Nur wenige erlernen die Kunst der Kampfmeditation, doch in vielen Schlachten hat ein meditierender Jedi bereits den Ausgang entschieden. Du wirst sie eines Tages brauchen, doch ich hoffe, dies wird nicht zu bald sein."

[Ylia Rapek]
Ort: Everden-Firdus-Weg 16a/5/22, Ryloth, Outer Rim
Zeitindex: 4.1032

"Mit dem Allem", bei diesen Worten schob der Twi'lek drei Großraumschiffe, acht Jägerrotten und einen Invasionstrupp über das Spielbrett. "auf den Hapan-Sektor", grinste er. Ysani lachte, während Asqan verzweifelt den Kopf schüttelte: "Warum greifst du nicht den Hutt-Raum an? Da stehen viel weniger Einheiten." Osmidian zuckte nur mit den Schultern. Der Hutt-Raum befand sich im Besitz von Ysani, war jedoch nur mit wenigen Jägerrotten und planetaren Verteidigungsanlagen beschützt, während der Hapan-Sektor, den Asqan kontrollierte, schon eine etwas imposantere Streitmacht aufbringen konnte. Grinsend griff Osmidian zu den Würfeln und begann mit seinem Angriff.

Nur noch zwei Jägerrotten und der Invasionstrupp standen auf dem Feld, als die Schlacht endete. Osmidian hatte wahrlich Würfelglück an den Tag gelegt. "Gut, damit gehört der Hapan-Sektor mir, ich nehm mir eine Karte dafür und beende meinen Zug", schloss der Twi'lek ab. Vor Asqan, einem langjährigen Freund, der zwar menschlich war, doch schon seit langem auf Ryloth wohnte, waren noch Halvani, seine Frau, und Efternip, ein Nachbar, an der Reihe. Asqan plante im Kopf bereits einen Gegenschlag vom Bothanischen Raum aus, während Halvani nur die Verteidigung ihrer wenigen Sektoren aufstockte. Sie hatte heute weniger Glück.
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Beitragvon Stampi » 8. März 2006 09:54

[Malc Eventhey]
Ort: Brücke, Paradin, Corellian Run
Zeitindex: 13.1254

Sie waren mittlerweile seit über einer Woche unterwegs. Die Jedi hielten sich bisher großteils im Hintergrund und beachteten die Vorgänge an Bord nicht. Und die Crew mied die Quartiere der Jedi so weit es ging. Malc hatte sogar einmal gesehen, dass seine Leute Umwege in Kauf nahmen, um nicht an den Quartieren vorbei zu müssen. In gewisser Hinsicht mochte das töricht wirken, doch trotz ihres Status als Personifikation der Sicherheit der Republik waren sie dennoch einschüchternde Persönlichkeiten, deren Fähigkeit die Vorstellungskraft von so manchem normalen Bürger weit übersteigen mochten. Malc selbst ließ sich davon nicht beeindrucken. Obwohl... das stimmte nicht ganz. Auch er hatte Ehrfurcht vor den Jedi, doch er zeigte es nicht zu deutlich. Immerhin war er der Captain auf diesem Schiff und durfte sich nicht so einfach von zwei Gästen einschüchtern lassen. Eigentlich hatten diese das ja auch gar nicht vor.

Sie kamen nur langsam voran. Selbst der Corellian Run war nicht wirklich sicher. Immer wieder mussten sie Umwege in Kauf nehmen um Piraten zu entgehen. Die 'Paladin' war zwar gut gerüstet, doch sollte man Kämpfe meiden, wenn man dazu in der Lage war. Ein gut geplanter Hinterhalt mochte ein Schiff wie die 'Paladin' bald in Bedrängnis bringen.

"Wir haben soeben Punkt Delta 16 passiert", meldete der Navigator. Das hieß, dass sie zumindest schon einen guten Teil der Strecke hinter sich gebracht hatten. Bald würden die Jedi das Schiff verlassen und sich dorthin aufmachen, wo auch immer sie hin wollten.

[Theimodin Dumid'udm]
Ort: 'Dr. Velungtin Striy', Corellian Run
Zeitindex: 13.1325

Es war ein Leichtes gewesen, sich auf das Schiff zu schleichen. Beinahe zu leicht. Die 'Dr. Velungin Stiy' war kein gewöhnliches Schiff. Sie transportierte regelmäßig wertvolle Waren über den Corellian Run. Was genau, das wusste Teimodin nicht. Sämtliche Informationen darüber unterlagen strengster Geheimhaltung und auch das Ziel war ihm unbekannt. Bekannt war ihm nur, dass das Schiff auf Ryloth hielt, um neuen Proviant aufzunehmen. Das war seine Gelegenheit gewesen und dafür hatte er auch die Hilfe des Mannes bedurft. Er war seine Eintrittskarte zu unermesslichem Reichtum.
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Beitragvon Stampi » 9. März 2006 08:44

[Theimodin Dumid'udm]
Ort: 'Dr. Velungtin Striy', Corellian Run
Zeitindex: 13.1329

Er hatte sich versteckt gehalten. Niemand hatte bemerkt, wie er auf das Schiff geschlichen war. Niemand hatte bemerkt, dass er sich seit Stunden an Bord befand. Niemand hatte bemerkt, dass nun bereits zwei Crewmitglieder tot in einer Kammer lagen. Niemand hatte gemerkt, dass ihr Untergang längst begonnen hatte.

Der Aar'aa war auf dem besten Wege, das Schiff im Alleingang zu erobern. Und genau das hatte er vor. Hier auf dem Corellian Run würde niemand bemerken, dass ein Schiff von innen übernommen wurde. Und sobald er das Schiff besaß, würde sich niemand mehr in seinen Weg stellen können.

Leise schlich er aus dem Quartier, in dem er sich gerade verborgen hatte. Niemand war zu sehen. Trotz der vermeintlichen Größe des Schiffes befanden sich nur sehr wenige Personen an Bord. Es war darauf ausgelegt worden schon bei geringer Besatzung flugtauglich zu sein. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er nicht mehr lange Zeit hatte. Eine halbe Stunde. Eine halbe Stunde um ein riesiges Schiff zu übernehmen. Entschlossen schlich er los Richtung Brücke.

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