Hauptterminal >> Streitkräfte >> MC80a Queen of Honor -- Logbuecher


Mon Calamari 80a-Kreuzer Queen of Honor
Logbücher

Technische Abteilung Mannschaft Logbücher Jägerhangar

 

Leider können die vollständigen Logbücher derzeit noch nicht eingesehen werden. Wir arbeiten aber daran und bitten um etwas Geduld. Aber wir haben bereits Informationen zum aktuellen Missionsverlauf zusammengestellt.

Einleitung und Gliederung

Verehrte Kameraden,

dieses Dokument dient zum Einlesen und zur Orientierung in der aktuellen Mission der Queen of Honor sowie zum Nachlesen alter Missionsverläufe. Hier werden wichtige Ereignisse zusammengefasst, die für Ihren Dienst von Bedeutung sein können. Es empfiehlt sich, hier regelmäßig wieder vorbeizuschauen.

Hier geht es schnell zu den wichtigsten Kapiteln:

Kampf dem Imperium!

Svelka Vorana Badhar
Kampfpilotin "Bird 4"

Aktuelle Missionsparameter

Die Missionsparameter der aktuellen (Teil-)Mission lauten folgendermaßen:

|| Status: Mission 2 ||
|| Mission: Unternehmen Schmugglerbaron ||
|| Teilmission 1: Auf Schmugglerspuren ||
|| Geheimhaltungsstufe: rot ||

Geschichte der Queen of Honor

Vorgeschichte

Anfang des Jahres 10 n. E. wurde die Neue Republik von dem hapanischen Blitzkrieg überrumpelt und fiel innerhalb nur weniger Stunden an den wichtigsten Kriegsschauplätzen einem massiven Erstschlag zum Opfer. Ein Teil der verstreuten Restverbände der republikanischen Flotte, darunter drei Schiffe und ein paar tausend Überlebende, vereinte sich unter Fleet Admiral Ackbar und konnte sich mühsam einen Platz in der bis dato unerforschten Pasqaah-Rotwolke nahe des Huttenterritoriums sichern. Auf dem Planeten Red Kalidor, in einem System nahe eines schwarzen Loches gelegen und nur wenige Parsec entfernt von den bothanischen Welten Bothawui und Kothlis, haben die Überlebenden eine neue Heimat gefunden (Details siehe Hintergrundgeschichte des Rollenspiels).
Dank der verbündeten Bothaner konnten die Rebellen schon zahlreiche Splittergruppen kontaktieren und so die Verbindung zur Außenwelt aufrechterhalten. Die Rebellen fanden eine wertvolle Hilfe in den Bothanern, den von Rodianern abstammenden Bewohnern des Planeten Loreena und den Rutanern, die einer vergessenen Kolonie ausgewanderter Trandoshaner entstammen. Der neue Stützpunkt blüht seither auf und es gibt auch immer wieder Rekruten, die sich der Sache der Rebellen anschließen wollen. Neue Hoffnung keimt auf.
Zunächst fehlt es an Nachschub, während die imperialen Suchverbände längst ahnen, dass es noch versprengte Rebellengruppen gibt. Das bothanische Spionagenetzwerk findet heraus, dass die wertvolle Durastahlkomponente Neutronium auf einer von kaminoanischen Kolonisten bewohnten Wasserwelt namens Selubles abgebaut wird. Offizielle Kontaktversuche mit den Kaminoanern scheitern jedoch an deren Fremdenhass und Misstrauen gegenüber Außenweltlern. Wie der Geheimdienst herausfindet, wurden außerdem schon einige Tage zuvor die kaminoanischen Kolonien vom Imperium besetzt. Da es in diesem Raumsektor keine Alternative gibt, um an Neutronium zu kommen, befiehlt das Oberkommando also den Einsatz eines Spezialtrupps: Der erste offizielle und generalstabsmäßig geplante Einsatz einer Einsatztruppe von der Queen of Honor seit dem Hapanerangriff.
Nachdem der Geheimdienst mit einem kleinen Kommando gute Vorarbeit geleistet und sich auf Selubles und Kamino eingeschlichen hat, wird offenbar, dass Störaktionen gegen das Imperium unumgänglich werden, wenn man es weiter an einer raschen Expansion in diesen von der Rebellenallianz insgeheim beanspruchten Sektor hindern will. Ein erster Terrorakt gelingt, doch das nur wenige Köpfe zählende Personal reicht für eine großmaßstäbliche Operation nicht aus. Der Mon-Calamari-Kreuzer Queen of Honor schickt ein militärisches Einsatzkommando los, das den Geheimdienst dabei unterstützen soll.

Mission 1: Neuanfang
Einsatzinformationen

Einsatztruppe und Missionsbefehl

Der Befehl des Flottenoberkommandos, weitergeleitet durch den Kommandanten, Commodore Tresh Symon, beinhaltet die Zusammenstellung eines vielseitigen und zugleich verdeckt operierenden militärischen Einsatzteams ohne einen fest umrissenen Auftrag. Hauptsächlich kämpfendes Marinepersonal und Raumjägerpiloten werden benötigt, anbei auch Vertreter aus den wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Disziplinen, um dem Geheimdienst eine große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten anbieten zu können. Sechs X-Flügler der Preybird-Staffel und sechs E-Flügler vom TigerSquadron werden mit dem notwendigen Personal an Piloten und Technikern bereitgestellt, um aus einem Versteck auf dem Planeten Selubles heraus zu operieren. An Bord des Truppentransporters Lashasat soll das Nachschubkommando zu einem Treffpunkt im freien Raum reisen und auf die umgebaute und mit Tarnidentitäten versehene Marauder-Korvette Onashir treffen, an Bord deren sie erst den wahren Auftrag erhalten wird. Die Kommunikation mit dem Mutterschiff wird auf Notfälle begrenzt, da der Trupp sich fortan in feindlichem Territorium aufhalten wird. Außerdem besteht der größte Teil der Ausrüstung nicht aus typisch republikanischen Kleidern und Geräten, sondern aus einer bunt zusammengewürfelten Zivilausstattung. Nur die Piloten bleiben von dieser Umrüstung verschont.
Nachdem bekannt geworden ist, dass vor allem Kamino von imperialen Truppen kontrolliert wird, versucht das Einsatzkommando sich vor allem an einer Kontaktaufnahme mit der selubanischen Regierung. Wie alle jungen Kolonien, die allmählich von der Heimatwelt unabhängig werden, strebt Selubles nach Autonomie. Da wir keinen Krieg schüren wollen, haben wir versucht, mit beiden Seiten zu verhandeln, aber bekanntlich ohne Erfolg.

Einsatzgebiet und wichtige Persönlichkeiten

Die Hauptstadt Sel sieht einer Stadt auf Kamino zum Verwechseln ähnlich.

Schauplatz der Mission ist der Wasserplanet Selubles im gleichnamigen Selubles-System, der sich tief im Outer-Rim-Territorium befindet und erst vor sieben Jahren, also 03 n. E., von kaminoanischen Auswanderern besiedelt wurde. Selubles liegt nur wenige Parsec von Kamino entfernt. Es waren Forschungsreisende, die sich nach alternativem Lebensraum für ihre Heimat umsehen wollten und in Selubles eine Welt fanden, die ihren Bedürfnissen einigermaßen nahekommt.
Es handelt sich um den zweiten Planeten einer Sonne mit der Einfachheit halber demselben Namen, die von insgesamt fünf Planeten umkreist wird. Der innerste Planet hat eine glutflüssige Oberfläche, der dritte Planet ist bloß so groß wie ein Mond und atmosphärelos, die beiden äußersten sind überschwere Wasserstoff- und Methangaswelten. Für diesen Einsatz also wahrscheinlich uninteressant.
Selubles besitzt keinen Satelliten und folglich auch keine nennenswerte Tide. Da es sich um einen fast vollständig von Wasser bedeckten, sehr jungen Planeten im Urzeittyp handelt, ist dieser Umstand von großer Bedeutung: Die Meere sind zwar tief, aber es gibt große Schelfbänke, aus denen sich, sollten die Meeresströmungen zu einer Bildung von Polkappen führen, leicht Kontinente entwickeln könnten, vielleicht schon in ein paar zehntausend Jahren. Einige spätere Hochgebirge zeichnen sich bereits als Inselarchipele ab und es gibt zumindest eine Inselgruppe, die mehrere Millionen Hektar Land zusammenbringt.
An diesen Stellen, wo hohe vulkanische Aktivität herrscht, haben sich die für diese Mission so wichtigen Bodenschätze von Selubles gebildet und im Sediment abgelagert. Von den schwimmenden Städten der Kaminoaner aus, die sich auf diesem Planeten selbst Selubaner nennen, sind die Erzflöze leicht abzubauen. Es handelt sich dabei zu einem großen Teil um Neutronium, das eine wichtige Durastahlkomponente ist und für uns aus diesem Grund sehr wertvoll. Auch Gold lässt sich dort finden und diese beiden Metalle sind die wichtigsten Exportgüter von Selubles.

Importiert werden andere Materialien und Nahrungsmittel, die nicht direkt im selubanischen Meer oder auf den kleinen Inseln erzeugt werden können, aber nur wenig, da Kaminoaner äußerst genügsame Wesen sind. Von ihrer Heimat bringen sie gentechnisch modifizierte Wasserlebewesen mit, die das ökologische Gleichgewicht ihrer Meinung nach nicht stören sollten und hauptsächlich als Lastentiere und für den Verzehr gedacht sind. Auch einige Vögel und ihre bevorzugten Transportmittel, die Aiwhas, haben sie nach Selubles importiert.
Die selubanische Schwerkraft ist geringer als der Standardwert, für Menschen ungefähr das 0.87-fache des üblichen Wertes. Das liegt an der niedrigeren Dichte des Planeten, die zum Teil auf die hohen Wasseranteile, teilweise auf relativ leichte Gesteinstypen zurückgeführt werden kann. Genauer ist das Phänomen noch nicht erforscht.
Die Flora und Fauna auf den Inselgruppen hat sich aus eigener Kraft noch nicht sehr weit entwickelt. Hauptsächlich Riesenfarne, Nadelhölzer und vereinzelt Hartlaubgewächse kann man finden, kaum Landtiere, im Meer aber dafür umso reicheres Leben in den riesigen Korallenriffen und einigen wenigen Tiefseegräben.
Es gibt verschiedene Wohnstädte auf dem Wasser, die wie Kolonien auf der ganzen Oberfläche verteilt sind. Soweit wir wissen, besitzen die vier wichtigsten Städte auch Landepads für Raumfahrzeuge bis zur Transporterklasse. Die restlichen Kolonien werden wohl erst noch gebaut und sind hauptsächlich dem submarinen Bergbau und der Forschung gewidmet, weniger dem Wohnzweck an sich. Die bedeutendste Plattform heißt Sel und beherbergt den Regierungssitz, wenn man nach der imperialen Übernahme noch davon sprechen kann. Derzeitiger Regierungschef ist der Kaminoaner Layar Nem, der zugleich die Funktion eines Bürgermeisters von Sel ausübt, in seiner exekutiven Gewalt aber an die Befehle des imperialen Statthalters halten muss. Das ist Staatssekretär Mouiyn, der vom Sektorgouverneur, Moff Fidj Orlow, hierher versetzt wurde und deshalb wohl sein größtes Vertrauen genießt. Mouiyn ist zugleich auch für Kamino verantwortlich und hält sich in der meisten Zeit dort auf.
Auf Sel befinden sich weitere wichtige Einrichtungen, beispielsweise die derzeit einzige Funk- und Ortungsanlage für den planetennahen Raum. Das Imperium hat seine Wachschiffe im Orbit so verteilt, dass die Aktivitäten nahe der Siedlungen aus dem Weltraum aus überwacht werden können, aber noch ist es nicht unmöglich, durch dieses löchrige Überwachungsnetzwerk hindurchzuschlüpfen. Ferner bietet Sel den Wohnraum für fast die gesamte selubanische Bevölkerung. Weitere Siedlungen gibt es neben Sel zwar auf Selubles, sie sind aber weniger dem Wohnzweck vorbehalten, sondern beherbergen ausschließlich Arbeiterfamilien aus dem Bergbau und der Nahrungsmittelproduktion. Die größten Erzproduzenten sind die nahe kleinen Inselketten im Meer verankerten Städte Yalaz und Yul Bles.

Teilmission 1: Pioneers

Nachdem die Lashasat beim Treffpunkt nahe dem Selubles-System eingetroffen war, nahm sie Kontakt mit der etwas verspäteten Onashir auf. Ihr Kommandant war auch gleichzeitig der Einsatzleiter, Lieutenant Colonel Nelor Aakralli vom ehemaligen Geheimdienst der Republik. Ihm zur Seite stehen der ebenfalls im Geheimdienst beschäftigte Major Ceo, der Biochemiker und Mediziner Dr. "Doc" Mewek und einige weitere Offiziere, die bereits in den vorangehenden Monaten für Aufklärung und einige Verwirrung unter den imperialen Besatzern gesorgt haben.
Von Aakralli wurden die Soldaten in ihre künftigen Aufgaben eingewiesen. Außer den Piloten sollten sich sämtliche Besatzungsmitglieder als zivile Mitarbeiter einer angeblichen Erzschmelze aus der Expansionsregion namens Lammond & Son ausgeben, die in Verhandlungen mit den Kaminoanern zwecks Schürfrechten und Erzlieferungen steht. Die Verhandlungen führte tatsächlich Aakralli selbst, aber da die Hinhaltepolitik der übervorsichtigen und misstrauischen Kaminoaner nicht schnell genug zu durchbrechen sein würde, hatte er sich dazu entschlossen, an den revolutionären Geist der Kaminoaner zu apellieren und zugleich das Imperium zu bekämpfen. In einem bereits fast drei Monate zurückliegenden spontanen Angriff hatte er Piraten angeheuert, die den wertvollen ersten Konvoi der mit dem Imperium paktierenden Transportfirma CTS (Corellian Transport Services) mitsamt seiner Ladung voll Gold und Neutronium und einigen Bataillonen frisch geklonter Sturmtruppen von Kamino in die Luft jagten. Doch Aakralli sah schnell ein, dass er weder das Geld hatte, um weiterhin bezahlte Marodeure anzuheuern, noch die genügend Disziplin besaßen, um ein zweites Mal das Imperium zu attackieren, das jetzt wesentlich wachsamer sein würde als zuvor. Also hatte er sich entschlossen, Hilfe herbeizuholen, in Form dieses militärischen Einsatzkommandos. Während der Vorbereitungszeit jagte er aber dennoch mit Hilfe der Bothaner einige Niederlassungen des Imperiums auf Selubles in die Luft und zerstörte auch ein großes Erzbrechwerk nahe Yul Bles. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich auch auf Kamino, weshalb allmählich sowohl die Kaminoaner als auch die Soldaten des Imperiums nervös zu werden begannen. Dennoch blieben das Nadelstiche, die das Imperium nicht sonderlich beeindruckten.

Die Ankunft der Rebellensoldaten auf Selubles vollzog sich mit einer Aufsplitterung der Truppe in drei etwa gleichgroße Einsatzgruppen. Die Marinesoldaten und Geheimdienstagenten landeten als offizielle Delegation von Lammond & Son in Sel und bezogen großzügige Gästequartiere. Noch während dem Landeanflug setzten sich die X-Wings der Preybirds ab, um ein nach Koordinaten bezeichnetes Geheimversteck auf der Oberfläche anzufliegen. Die Lashasat blieb mit einer Minimalbesatzung und dem Geleitschutz der E-Wings außerhalb des Systems zurück und schlich sich später an den imperialen Patrouillen vorbei bis zum dritten Planeten des Systems. Von dort aus griff sie zu einem verabredeten Zeitpunkt mitsamt dem TigerSquadron eine TIE-Patrouille an und provozierte ein regelrechtes Massenaufgebot an imperialen Jägern, die aber mit den unbekannten Jägertypen nichts anzufangen wussten und direkt ins offene Messer flogen. Sechs E-Wings und ein umgebauter DX-9-Transporter schalteten mehr als zwanzig TIE-Jäger aus, bevor sie sich doch zurückziehen mussten. Das Imperium zog seine gesamten Raumschiffe, dank der letzten Anschläge immerhin eine vollständige Systemverteidigungsflotte von sechs Schiffen (und darunter sogar eine Legende, das Linienführungsschiff Cerberus), über dem dritten Planeten zusammen, musste aber dennoch hilflos mit ansehen, wie die Rebellen entkamen.
Die Ablenkung durch den Raumangriff ausnutzend schlichen sich unterdessen die Marinesoldaten durch die Station Sel und beschädigten die Ortungs- und Funkanlage von Sel so schwer, dass die Raum- und Atmosphärenüberwachung völlig lahmgelegt werden musste. Da die Raumschiffe ebenfalls abgezogen waren und viel zu weit weg für Sensorenoperationen in der planetaren Lufthülle, hatten die Raumjäger nun freie Bahn für einen Angriff in der Atmosphäre.
Vom Geheimversteck aus, einem riesigen, kavernenartigen Höhlensystem unterhalb einer Inselgruppe im Süden von Sel, stiegen gleichzeitig die Preybirds auf. Sie attackierten über Yul Bles eine Verladeaktion und zerstörten damit einen zweiten Konvoi der CTS, ehe dieser auch nur zusammengestellt werden konnte. Ein dritter Konvoi, der sich unterdessen schon auf dem Weg durch die Pasqaah-Rotwolkenpassage befand und nach Druckenwell fliegen sollte, der nächstgelegenen imperialen Flottengarnison, wurde derweil von der alliierten X-Wing-Staffel Blue Guardians angegriffen. Dabei nahmen die Guardians einen wichtigen Mitarbeiter der CTS gefangen, den ehemaligen Flottenoffizier Sin Re'kla.
Auf Selubles derweil setzte die Cerberus nach langem Zögern ihres Kommandanten, des Admirals Androx, ihre bisher geheimgehaltene Trumpfkarte ein, sechs hochmoderne TIE-Defender, mit denen sie die X-Wings zum Abbrechen der Angriffe zwang, ehe der ganze Konvoi aufgerieben werden konnte. Dennoch entkamen die X-Flügler ins Geheimversteck, und auch die Lashasat nutzte derweil die Verwirrung der Gegner, um sich mit dem TigerSquadron an den imperialen Wachkreuzern vorbei nach Selubles zu schleichen und dort im Höhlenkomplex zu landen. Die erste gemeinschaftliche Operation der Marine, der Piloten und des Geheimdienstes von der Queen of Honor war also ein voller Erfolg.

Die Selubaner haben kaminoanische Aiwhas nach Selubles importiert. Diese eignen sich auch für die Allianz als unauffällige und nicht zu ortende Transportmittel.

Am nächsten Morgen bereits stand in allen Zeitungen die Meldung, dass der Kommandeur der lokalen Verteidigungsgruppen, Admiral Androx, wegen seiner Unfähigkeit in Haft genommen worden sei und dass die Befehlslage für die Imperialen nun noch schwieriger sein würde. Doch ehe die Rebellen sich diesen Umstand zunutze machen konnten, einigten sich die nun maßgeblichen Offiziere auf eine Schnellschussaktion, um die unbekannten Angreifer zum Verraten ihres Geheimverstecks zu bewegen. Noch rechnete niemand wirklich mit den Rebellen, dachte eher an eine lokale kaminoanische Separatistenbewegung oder eine hapanische Einsatztruppe, womöglich auch an die Hutts oder ordinäre Piraten. Im Outer Rim war aus imperialer Sicht alles möglich und kein Verdächtiger schlecht genug, um ins Schema zu passen.
Da ein aufmerksamer Ortungsoffizier trotz der Verwirrung den letzten Kurs der flüchtigen Rebellenjäger ungenau hatte bestimmen können, wurde ein riesiges Areal von imperialen Bombern mit seismischen Sprengkörpern beharkt und richtete im unterirdischen Höhlenkomplex große Schäden an, tötete unter anderem einen X-Wing-Piloten und verletzte zwei weitere schwer. Doch da sie nicht auf den Angriff reagierten, wurden sie auch nicht entdeckt und die Imperialen gaben die Suche auf, um wenige Stunden später mit einer Großrazzia in allen Städten zugleich die Quartiere aller möglichen Verdächtigen auf den Kopf zu stellen. Aakralli gab daraufhin den Befehl, den Kontakt mit dem geheimen Hangar wiederherzustellen. Die Kuriere sollten dabei Atemgeräte und abgerichtete Aiwhas als Reittiere verwenden, um unter Wasser den imperialen Sensoren zu entgehen.
Nachdem die Psychologin Badhar gemeinsam mit dem Marineinfanteristen Quelran von diesem Kuriereinsatz zu den Höhlen zurückgekehrt war, wurde sie von einem imperialen Suchkommando aufgegriffen und in Haft genommen. Quelran entkam. Zwei Tage lang verriet sie nichts, während die Rebellen versuchten, mit einem spontanen Ablenkungsmanöver in ihre Zelle einzudringen. Doch sie fanden sie nicht mehr vor. Danach sagte Aakralli bis auf Weiteres alle Störaktionen gegen das Imperium ab.
Kurz darauf kam ein Funkspruch auf der Onashir an. Der gefangen genommene Sin Re'kla hatte sich nach wenigen Tagen Beugehaft und einem intensiven Verhör bereit erklärt, die ihm bekannten Codes an die Rebellen zu verraten, damit diese neue Möglichkeiten erhielten, in die imperialen und kaminoanischen Einrichtungen einzudringen, zu welchen auch Firmenvertreter der CTS-Spedition Zugang hatten. Den Transfer des Gefangenen hatten zwei neue Piloten durchzuführen, welche die Ausfälle des nächtlichen Bombenangriffs ersetzen sollten.
Um die imperialen Aktivitäten weiter zu stören, griffen die Rebellen trotz ihrer bisherigen Einbußen wenige Tage später wieder an zwei Stellen die Verladearbeiten und eine Bodenstation an. Diesmal waren die Imperialen besser vorbereitet und die X-Wings wurden abgewehrt, teilweise mit schweren Schäden. Der Rückzug gelang nur knapp. Auch das Bodenangriffsteam unter Major Ceo versagte: Sie hatten vorgehabt, die Zelle von Badhar zu stürmen und die Gefangene zu befreien, doch da war sie bereits an Bord der Cerberus.

Teilmission 2: Piraterie in der Rotwolke

Die Rebellen hielten einige Tage still, während die Bemühungen der imperialen Suchtrupps keine weiteren Erfolge brachten. Die Verhöre dagegen zermürbten Badhar und es gelang den Imperialen, trotz ihres Widerstandes und ihres Schweigens auf ihre Verbindungen zur Rebellenallianz zu schließen. Beweise hatten sie nicht, aber auch die dünne Indizienlage genügte Captain Durron, um den Befehl zur Festnahme aller Mitarbeiter von 'Lammond & Son' zu geben. Die Rebellen wurden zuvor jedoch vom verräterischen Oberhaupt der Kaminoaner auf Selubles, Layar Nem, gewarnt, und konnten rechtzeitig fliehen in die submarine Höhlenwelt fliehen. Nem war ihnen später auch eine große Hilfe bei der Informationsbeschaffung, und so erfuhren sie, dass ein neuer Kommandeur nach Selubles kommen sollte. Aakralli organisierte daraufhin einen Angriff auf dessen Konvoi, während Nems Leute dafür sorgten, dass die Ortungsgeräte der Imperialen gestört wurden, während sie von Selubles starteten. Der Kommandeur konnte zwar nicht getötet werden, aber dafür erfochten die Rebellen einen moralischen Sieg: Mehrere Truppentransporter wurden zerstört.
Als neuer Kommandeur entpuppte sich niemand anderer als der verantwortliche System- und Sektorgouverneur, der imperiale Moff Fidj Orlow. Orlows erste Amtshandlung nach seiner Ankunft an Bord der Cerberus war es, den bisherigen Einsatzleiter, Androx, der nun in Haft saß, zu besuchen und mit ihm seine Handlungen abzustimmen. Verdachtsmomente keimten in der Mannschaft auf, dass Orlow weder Captain Durron noch dem Interimskommandeur, Line Captain Kreeger, so recht vertraute. Doch bald wurde der imperiale Zugriff auf den Planeten Kamino und Selubles so hart, dass die Rebellen sich kurzerhand zum Rückzug entschlossen. Durch ihre bisherigen Erfolge fühlte sich der Anführer des kaminoanischen Untergrundes, Layar Nem, immerhin genügend bestärkt, um den Rebellen hierbei seine Unterstützung zuzusichern, um einen letzten, harten Schlag zu ermöglichen. Kurz vor dem endgültigen Ausbruch von der schwer bewachten Welt erfuhren sie von einem Spezialtransport des imperialen Geheimdienstes, der auf seiner Reise in die Zentrumswelten die Gefangene Badhar zum nächstgelegenen Geheimdienststützpunkt schaffen sollte. Die gesamte Untergrundbewegung auf Kamino und Selubles war plötzlich in großer Gefahr, denn auch Badhar wusste, dass Layar Nem, immerhin der Repräsentant der Kaminoaner auf Selubles, gleichzeitig einer der wichtigsten Drahtzieher war. Nem stellte die Klone imperialer Sturmtruppen zur Verfügung, die seine Gruppe schon vor Monaten gestohlen und entsprechend umprogrammiert hatte, und bestach einige hohe Beamte auf Kamino, dass sie der corellianischen Korvette die Anordnung erteilten, auch einige Klontruppen mit in die Zentrumswelten zu verschiffen. Dank ihres absolut identischen Aussehens und Verhaltens konnten die umprogrammierten Klone leicht die eigentlichen Truppen ersetzen und in einem gefährlichen Angriff die Korvette unter ihr Kommando bringen, mit dem Befehl, die gefangene Pilotin entweder zu befreien oder, wenn nicht anders möglich, zu töten. Der erfolgreiche Angriff verschaffte dem Widerstand eine neue Korvette und rettete Svelka Vorana Badhar vor dem imperialen Geheimdienst.

Die fortgesetzten Piratenangriffe anderer Jägerverbände der Queen of Honor versetzten gleichzeitig das Imperium in den Glauben, dass es noch immer nicht den Kern der Angriffe getroffen hatte. Auf der Cerberus suchte man fieberhaft nach einem Verräter und Informanten, unwissend, dass viele wertvolle Hinweise vom gefangenen Firmenrepräsentanten Sin Re'kla stammten; doch es stand fest, dass auch mit einem Informanten von außen einige Dinge aus dem obersten Planungsstab der Cerberus gedrungen sein mussten. Erst spät gelang es Admiral Androx, die durch seine vorgetäuschte Haft erworbene Handlungsfreiheit so zu nutzen, dass er den Verdächtigenkreis auf wenige hohe Offiziere auf der Cerberus eingrenzen konnte.
Er entdeckte eine vermeintliche Verschwörung seines ersten Offiziers, Kyp Durron, mit einer hapanischen Agentin namens An'Illom Seroth, die einst auf verschlungenen Wegen an Bord gelangt war mit dem Befehl, die Kommandospitze zu ermorden, sich dann aber von ihrem eigenen Volk abgewendet hatte, um unter ihrem falschen Namen Joodia Nersiri ein neues Leben zu beginnen. Durron war ihr auf die Schliche gekommen und hatte sie, zunächst unter Drohungen, zu seiner persönlichen Informantin gemacht, die auf Kamino dem Staatssekretär Mouiyn auf die Finger schauen sollte, denn Durron wiederum misstraute diesem Mann, nicht zuletzt, weil die Nachsendung des angeblichen Truppentransports, durch den Badhar befreit worden war, über seinen Schreibtisch gegangen sein musste. Androx setzte seinen Leibwächter, den ehemals beim Geheimdienst beschäftigten Noghri Gore, dazu ein, um Nersiri zu verhören. Gore erfuhr alles und konnte Durron, der von allem nicht das Geringste ahnte, damit zwar entlasten, beendete aber das Verhör mit Nersiris Ermordung, da sie ihm und Androx potentiell gefährlich werden konnte.
Trotzdem fühlte sich Androx von seinem eigenen Stellvertreter hintergangen und weihte ihn auch, als seine Aktion längst keiner Geheimhaltung mehr unterlag, nicht in seine Pläne ein, sondern führte seine Untersuchungen weiter im Geheimen fort. Nicht umsonst: Auch die letzte Spur führte zu drei Offizieren, von denen einer wiederum Kyp Durron war. Wegen seiner Fixierung auf Durron als möglichen Verräter erkannte er lange nicht, wer der eigentliche Informant der Rebellen war, so lange, bis Moff Orlow seine Operationen auf Selubles und Kamino für ausreichend sicher hielt und der Cerberus unvermittelt neue Aufgaben zuwies, auch in der Hoffnung, den Verräter zu einem Fehler zu verleiten: Die Cerberus sollte die Angriffe auf den bothanischen Raum unterstützen. Heute ist sicher, dass Androx ohne seine einseitige Sichtweise viel schneller den Schuldigen entdeckt hätte, und nur aus diesem Grund gelang auch der letzte Verzweiflungsangriff der Rebellengruppe, der verhindern sollte, dass die Cerberus je die Bothan-Systemwelten erreichte.

Kurz vor dem Sprung, der die Cerberus aus dem Selublessystem bringen sollte, tauchten unmittelbar über ihrem Heck sämtliche Rebellenjäger und der Transporter Lashasat auf und bombardierten eine Schwachstelle der Cerberus, die ihr bei früheren Aufgaben als Tiefraumkampfschiff enorme Vorteile gebracht hatte: Den nachträglich eingebauten Jägerhangar in der Heckseite des Kommandoturms, nur wenige Dutzend Meter über dem Maschinenraum. Die Jäger zerstörten binnen Sekunden einen Schutzschirmgenerator und die Lashasat konnte die kurze Schwächung der Schilde zur Landung im Hangar nutzen, setzte Truppen aus und übernahm binnen weniger Minuten die Kontrolle über einen ganzen Sicherheitsbereich, um bis tief in den Maschinenraum einzudringen, wo die Sturmtruppenklone eine Bombe platzieren wollten. Derweil beschäftigten die Rebellenjäger die Offiziere der Cerberus, so dass die geheime Aktion beinahe gar nicht entdeckt worden wäre, denn selbst ihre Raumjäger konnten nicht starten: Der Verräter war zum Saboteur geworden und hatte die Startgerüste der TIE-Jäger manipuliert. Erst der inhaftierte Admiral Androx hatte den rettenden Einfall: Moff Orlow setzte ihn wieder in seine alten Pflichten ein und versprach ihm die Beförderung zum Admiral, wenn er die Gefahr beseitigen könne. Und Androx verhaftete einen Sturmtruppenkommandeur an Bord, Major Donnel Suhter, den man unter Bedrohung seiner Familie zur Zusammenarbeit gezwungen hatte. Die Jäger wurden endlich gestartet, die Piloten der Preybirds und der Tigers erlitten kurz darauf erste Schäden und mussten sich zurückziehen, mitsamt der Truppen von der Lashasat. Knapp gelang der Rückzug, wobei dem Gefangenen Re'kla zunächst noch die Flucht gelang. Erst später erfuhr das Einsatzkommando, dass die Bombe im Maschinenraum beseitigt und auch die Hinterfrau hinter Suhters Verrat, die Ehefrau Kyp Durrons, getötet worden war. Die Cerberus existierte also weiterhin, doch sie hatte viel von ihrer bisherigen Kampfkraft eingebüßt. Mit diesem Angriff endete das Piratendasein des Spezialkommandos.

Teilmission 3: The Green Mile
Das Imperium eroberte zahlreiche wichtige Anlagen auf Kothlis bereits am frühen Abend.

Tage später erreichte die Rebellengruppe an Bord der Queen of Honor Kothlis und durchbrach in einem einzigen wagemutigen Manöver die imperiale Blockade, landete auf dem belagerten Planeten, um die Evakuierung der wichtigsten bothanischen Offiziere und Wissenschaftler und hoher Politiker zu ermöglichen. Auch die Geheimdienstarchive des bothanischen Spionagenetzwerks, in mehreren Tiefbunkeranlagen auf dem Planeten verstreut, sollten möglichst leergeräumt und in einem Gewaltakt vom Planeten geschafft werden. Viele Tage dauerte die Vorbereitung, doch als die Cerberus das System erreichte und der frisch zum Admiral beförderte Dwarf Androx das militärische Kommando übernahm, begann unvermittelt der eigentliche Sturmangriff.
Das Imperium schwächte und durchbrach den planetenumspannenden Verteidigungsschirm an der strategisch günstigsten Stelle, landete mehrere Armeen und eroberte das militärische Befehlszentrum, die Raumhafenstadt Tal'cara sowie zwei der wichtigsten Geheimdienststützpunkte innerhalb einer Nacht. Es gelang den meisten Rebellentransportern dennoch, einen geheimen Sammelpunkt im Inneren eines erloschenen und ausgebauten Vulkans anzufliegen. Mehr als zwanzig Transporter, zwei corellianische Korvetten und beinahe einhundert Jäger, alles Überbleibsel des planetaren Gefechts, versammelten sich zum letzten bothanischen Aufgebot. Von hier aus startete nach einigen Stunden der letzte Angriff auf den am schwächsten bewachten Fluchtvektor, den ausgerechnet die schwer angeschlagene Cerberus bewachte. Die Konvoischiffe schlichen sich durch den planetaren Trümmerring von Kothlis und versuchten, die Cerberus zu überraschen. Admiral Androx jedoch hatte mit einem solchen Manöver irgendwie gerechnet und seine eigenen Jäger und Bomber im gleichen Trümmerfeld versteckt. Es gelang ihm beinahe, den gesamten Konvoi aufzureiben, doch der entscheidende Bomberangriff wurde ausgerechnet von einer kaum mehr erhofften Jägerstaffel abgewendet, als die Jägerstaffel Blue Guardians von außen in das Kampfgebiet sprang und binnen einer Minute ein halbes Geschwader TIE-Bomber und Kanonenboote auslöschte, das ohne Eskorte operierte -- Admiral Androx hatte einfach nicht mehr mit Verstärkung gerechnet. So gelang es den Imperialen lediglich, sieben der Transporter abzuschießen und einen zu erobern, während mehr als die Hälfte, wenn auch unter schweren Schäden und bitteren Verlusten an Raumjägern, den Durchbruch bis zum Sprungpunkt schafften. Auch die bisherige Staffelführerin, Cara Yando, fiel den Gefechten zum Opfer. Ohne das Opfer der beiden corellianischen Korvetten allerdings wäre der Ausbruch niemals so weit gekommen.
Die Mission endete mit einem bitteren Teilerfolg für beide Seiten. Zwar hatten die Imperialen nun den bothanischen Spionagering stark geschwächt und die letzten bedeutenden Widerstandsnester zerstört, doch war es ihnen nicht gelungen, endgültig die bedeutendste überbliebene Rebellenbewegung auszulöschen. Gleichzeitig konnten die Rebellen von nun an mit sporadischen Lieferungen des wertvollen Neutroniums für die Werften auf Red Kalidor rechnen, doch hatten sie viel weniger erreicht, als zuvor erwartet wurde. Die Rettung der so vieler Bothaner und ihrer wertvollen Geheimdienstunterlagen konnte indes die Verbitterung um den hohen Preis nicht schmälern, den man für diesen Pyrrhussieg gezahlt hatte.

Soaptime: Das Schicksal der Mirtanna

Es dauerte einige Monate, bis die stark dezimierten Jägerverbände wieder in den Einsatzbetrieb überführt werden konnten. Die jüngeren Piloten hatten starken Nachholbedarf, und selbst diejenigen, die an den Kämpfen bei Selubles und Kothlis teilgenommen und sie überlebt hatten, waren nur mit viel Glück davongekommen. Hartes Training und wenig Freizeit kennzeichnete die Wochen nach dem Einsatz, und wann immer neue Piloten von der Ausbildungsabteilung hinzustießen, wurden sie zunächst freundlich empfangen und sofort in das härteste Trainingsprogramm ihres Lebens gesteckt, zumeist im Simulator, erst spät in den wertvollen Kampfmaschinen und meistens nur zu Standardaufgaben wie Eskorten durch den Pasqaah-Staubnebel.
Svelka Vorana Badhar wurde eingehend untersucht und vom Geheimdienst als unbedenklich und nicht manipuliert eingestuft. Mittelfristig legten Lieutenant Dacdar Korl, der neue Staffelführer der Preybirds, und Badhar ihren Streit endlich bei, der kurz nach dem Einsatz ausgebrochen war, als Korl sie gegen ihren Willen zum Dienst als Jägerpilot gezwungen hatte. Der Iktotchi suchte später sogar psychologische Hilfe bei der Alderaanerin, nachdem er während der Kämpfe gegen die Cerberus mehrmals beinahe ins Unglück geflogen wäre -- aufgrund einer psychischen Blockade, wie er annahm, die er sich selbst aber nicht erklären konnte.
Kurz nachdem Badhar ihre Verantwortung endlich akzeptiert hatte, wurde sie endlich befördert und durfte zusammen mit Makoto Mikami die Neulinge im Simulator und in Übungsflügen trainieren. Doch bald beschloss Makoto, die Queen zu verlassen und ein Blue Guardian zu werden. Die Einheit verlor erneut einen guten Piloten; bloß die Neulinge gaben Anlass zur Hoffnung und gliederten sich, wenn auch mit kleineren Problemen, in den harten Alltag der Jägerstaffeln ein. Und endlich durften sie auch in den Einsatz.

Etwas über zwei Monate nach den Gefechten um Kothlis bestätigte der Geheimdienst einen mysteriösen Funkkontakt zu einem imperialen Angriffskreuzer namens Mirtanna, der im Raum nahe der Pasqaah-Rotwolke kreuzte. Alles sprach dafür, dass auf der Mirtanna eine Revolte losgebrochen sei, denn der erste Offizier, ein Commander Salaar, bat dringend um imperiale Unterstützung. In der Hoffnung, mehr über die imperialen Schiffe herauszufinden, die seit einigen Wochen ohne das Dazutun der Alliierten von Red Kalidor verschwanden, startete die Queen of Honor zu einem Einsatz, der womöglich die Kenntnis über eine imperiale Finte, über einen neuen Gegner oder gar über einen neuen Verbündeten bringen mochte. Knapp anderthalb Tage nach dem überstürzten Start erreichten die Rebellen das Gebiet im Einflussbereich eines starken Neutronensterns, wo kurz zuvor offensichtlich gekämpft worden war. Zwar fanden sich keine Trümmerstücke, doch ein imperialer Sternzerstörer war im Begriff, Rettungskapseln aufzusammeln, und griff die Rebellenschiffe unvermittelt an. Der Queen of Honor war die imperiale Streitmacht aber nicht gewachsen, und als klar wurde, dass die TIE-Jäger den sechs Rebellenstaffeln unterlegen waren, brach der Sternzerstörer Orphanator sein Bergemanöver ab und floh in den Hyperraum. Die Rettungskapseln und an Bord der erste Offizier der Mirtanna, Commander Salaar, sowie einige seiner Getreuen, fielen in die Hände der Queen.
Salaar berichtete später, dass die Kommandantin seines Schiffs, Captain Coinnu, unter seltsamen Umständen den Verrat an ihrer eigenen Crew geplant hatte, um das Schiff gegen die Befehle der imperialen Flottenführung nach Malastare zu schaffen. Malastare war zu diesem Zeitpunkt ein Planet jenseits des imperialen Einsatzbereiches. Nun fragt sich, ob die Einsatzleitung einen Vorstoß in die Gebiete wagen möchte, die selbst das Imperium derzeit kaum beherrschen kann. Wartet ein Freund oder ein Feind hinter der Grenze?

Mission 2: Unternehmen Schmugglerbaron
Einsatzinformationen

Noch keine Informationen zum Einsatz verfügbar.

Teilmission 1: Auf Schmugglerspuren

Nach wochenlangem Training und Routinedienst für die neuen Soldaten in der schwer in den letzten Gefechten dezimierten Mannschaft kam per Zufall ein neuer Auftrag durch das Hangartor geflogen -- der stark lädierte Raumjäger der Rebellenpilotin Keldra Talran, die bei der Notlandung verletzt und sofort isoliert wurde. Dem Oberkommando vertraute sie einige Informationen an und sorgte während ihres bisher erst kurzen Aufenthaltes schon für zahlreiche Gerüchte. Commodore Symon, inzwischen der Flaggoffizier der Queen of Honor, lud mehrere Piloten und Flottensoldaten zur Einsatzbesprechung ein.