Hauptterminal Flotte Dienstposten

In jeder bewaffneten Truppe müssen verschiedene Aufgaben erledigt werden. Deshalb wird jeder Rekrut auf seine Tauglichkeit für verschiedene Verwendungen gemustert. Je nach seiner Einstufung bereitet ihn dann die allgemeine Grundausbildung für die Verwendung in einem bestimmten Truppenteil vor, die durch eine Spezialausbildung fortgeführt wird. Diese findet häufig erst nach der Versetzung zu seiner Stammeinheit statt und kann sich je nach Aufgabengebiet über Monate oder Jahre erstrecken, in der die Verantwortung und die Kompetenz des Soldaten gleichermaßen wachsen und er sich allmählich für ein Fachgebiet entscheidet. Zu Beginn wird beispielsweise ein einfacher Soldat der Instandsetzungstruppe noch die Möglichkeit bekommen, mehrere Einsatzgebiete auszuprobieren. Im Laufe der Zeit wird er sich jedoch auf eine Verwendung hin spezialisieren, z. B. als Hangartechniker, Triebwerksingenieur oder Instandsetzer.
Diese Übersicht ist absichtlich unvollständig. Sie soll nur die wichtigsten Dienstposten darstellen, in denen Soldaten der Dritten Flotte eingesetzt werden können. Natürlich existieren neben diesen acht Posten noch viele weitere mögliche Verwendungsgebiete auf einem Raumschiff. Die Soldaten des Heeres werden hier vollständig ausgelassen.
Das äußere Erscheinungsbild eines jeden Soldaten ist in zentralen Dienstvorschriften festgeschrieben und hängt weitgehend von seiner Verwendung ab. Jeder Soldat verfügt über mehrere Uniformen mit unterschiedlicher Ausstattung. Eine Grundform, der sogenannte Dienstanzug, ist stets vorhanden und wird normalerweise im regulären Dienst getragen. Bei gefährlichen Arbeiten oder im Gefecht wird sie je nach Notwendigkeit und Befehl durch Panzerstücke, Helme und andere Ausrüstungsstücke ergänzt und weicht bisweilen auch einer speziell geschnittenen Arbeitsuniform, dem einteiligen Arbeits- oder Kampfanzug. Dieser ist weniger repräsentativ, aber wesentlich praktischer für den alltäglichen Einsatz. In manchen Truppenteilen mit besonders gefährlichen Tätigkeiten wird der Dienstanzug deshalb nur zu besonderen Anlässen getragen.
Im hierarchisch gegliederten Militärapparat des Imperiums stellen Offiziere den elitären Führungskader dar. Sie dürfen jedem Soldaten des Imperiums in niedrigerem Dienstgrad Befehle erteilen und müssen dazu nicht unbedingt der direkte Vorgesetzte sein. Bereits ihre signifikante, komplett olivgrau gehaltene Uniform mit Rangabzeichen unterscheidet sie optisch stark von den gewöhnlichen Soldaten der einzelnen Truppenteile. Dabei unterscheidet sich die Uniform des Heeres nicht von der von Marineoffizieren. Alle Offiziere tragen stets Rangabzeichen auf der linken Brust und eine bestimmte Anzahl von Kodezylindern. Auch Offiziere verfügen über Ergänzungen und Arbeits- oder Kampfmonturen, aber diese werden, anders als bei Unteroffizieren und Mannschaften, eher selten getragen. Im Feld tragen Offiziere stets einen grauen Brustpanzer über der Uniform und einen Kampfhelm, als Bewaffnung eine Blasterpistole. Offiziere verfügen für besondere Anlässe über eine besonders prächtige Gesellschafts- oder Galauniform mit goldenen Knöpfen, Offizierssäbel und anderen schmückenden Eigenschaften. Nur an dieser Uniform dürfen militärische Auszeichnungen getragen werden.
Die Uniform von Offizieren im Sternenjägerkorps und in den Sturmtruppen ist allerdings eine Besonderheit: Als Angehörige einer besonders hart trainierten Elitetruppe tragen sie die gleiche Uniform in schwarz. Vom gemeinen Kämpfer unterscheidet sie dann nur ihr Rangabzeichen. Als zweite Ausnahme von der Regel trägt der Oberkommandierende der imperialen Streitkräfte, Großadmiral Thrawn, die alleine für seinen Dienstgrad angemessene weiße Uniform mit goldenen Epauletten und Tressen. Außerdem gibt es für Offiziere des imperialen Sicherheitsbüros (ISB) noch eine besondere Ausführung dieser Uniform in crèmeweiß.
Wer den kämpfenden Truppen des Imperiums zugeordnet wird, hat bereits bei der Musterung eine besondere körperliche Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Der Soldat erhält eine vollständig schwarze Uniformierung in Dienst- und Kampfanzug, die ihn vom einfachen, hellgrau uniformierten Matrosen der Unterstützungstruppen unterscheidet. Bei kämpfenden Truppen wird der schwarze Dienstanzug normalerweise nur von Unteroffizieren getragen; Mannschaftsdienstgrade trifft man fast ausschließlich im Kampfanzug mit besonderen Rüstungsstücken je nach Tagesbefehl. In den kommenden Wochen seiner Ausbildung wird der junge Soldat von Instruktoren und Ärzten genau beobachtet und erhält bei ausreichender Eignung vielleicht sogar die Erlaubnis, sich für die Sturmtruppen oder für das Sternenjägerkorps zu bewerben.
Die Infanterie der Marine ist die kämpfende Truppe der imperialen Raumstreitkräfte. Sie setzt sich aus hochqualifizierten Kämpfern mit vielfältigen Aufgaben zusammen. Ihr Einsatzspektrum reicht vom einfachen Wach- und Patrouillendienst über Sicherheitsinspektionen bis hin zu regulären Kampfeinsätzen. Sie sind gut ausgebildete und durchtrainierte Kämpfer und hervorragende Schützen; obwohl sie sich mit den Sturmtruppen kaum messen können, sorgen sie dafür, dass sich die Flotte bei Kampfaufträgen nicht auf andere Teilstreitkräfte verlassen muss. Gouverneur Wilhuff Tarkin war der erste, der hervorragende Kämpfer speziell für die Flotte ausbilden ließ und auf seinem Todesstern zu Sicherungsaufgaben einsetzte. Deshalb wird die Marineinfanterie häufig mit einer ihrer wichtigsten Aufgabe, dem Sicherheitsdienst, identifiziert. Sie überwacht auch Sensorphalangen, regelt den Fracht- und Personenverkehr im Hangar und beschäftigt sich auch mit Gegenspionage in den eigenen Reihen. Weiterhin stellt sie die Militärpolizei. An Bord jedes Raumschiffs und jeder Station ist die Infanterie naturgemäß die zahlenstärkste Truppengattung in der Uniform der Kampfverbände.
Die Uniform des Infanteristen ist der schwarze Kampfanzug mit besonders langen Stulpenhandschuhen. Sein Erkennungs- und Markenzeichen ist der breite, schwarze Kampfhelm. Im Wachdienst und im Kampfeinsatz trägt er ein gefüttertes Leder-Bruststück über dem Kampfanzug und als Waffe das E-11-Blastergewehr, das auch die Sturmtruppen verwenden, manchmal jedoch nur eine Pistole. Unteroffiziere tragen im Gegensatz zu Gemeinen häufig den schwarzen Dienstanzug.
Nur wer der Neuen Ordnung in hingebungsvoller Treue ergeben ist, wird sich auf das Wagnis einlassen, einen zerbrechlichen imperialen Kampfjäger zu fliegen. Eine formidable Ausbildung ist für den Piloten oberste Pflicht. Wer die harten körperlichen Tests übersteht, muss unablässigen psychischen Belastungen die Stirn bieten und im richtigen Moment seine Furcht vergessen, um die Pflichterfüllung über das eigene Leben zu stellen. Nur das Sternenjägerkorps verzeichnet daher mit neunzig Prozent noch höhere Ausfallquoten als die Sturmtruppenschmiede Carida. Alle Versager werden in Fähr- und Frachtschiffen eingesetzt, zu Kanonieren herabgestuft oder bei entsprechender Eignung zu Navigatoren fortgebildet. Ein TIE-Pilot kann sich also mit Recht zur Elite des Imperiums zählen, und das, obwohl er selbst nach seiner harten Ausbildung nur mit geringer Wahrscheinlichkeit den ersten Einsatz überlebt. Danach jedoch wartet eine Welt langwieriger Patrouillenflüge, bedingungsloser Pflichterfüllung und kurzer Abenteuer am Rande der Selbstaufgabe auf ihn: Er beschützt dann sein Mutterschiff, kontrolliert Hyperstraßen, stellt Schmuggler, Piraten und Rebellen im Kampf und überlebt nur dann, wenn er stets als erster schießt.
Jeder TIE-Pilot trägt im Kampfeinsatz seinen unverwechselbaren schwarzen Raumanzug, in dessen Brustplatte der Sauerstoffvorrat und alle überlebenswichtigen Geräte installiert sind, und einen schwarzen, mit Atemschläuchen versehenen Helm. Naturgemäß führt er nur selten eine Handfeuerwaffe mit sich, und wenn, dann hat das eher rituellen Charakter als praktischen Nutzen. Seine Dienstuniform ist in allen Ranggruppen schwarz, genau wie bei den Sturmtruppen.
Kanoniere werden als eine Untereinheit des Sternenjägerkorps' verwaltet, denn die meisten Kanoniere sind ursprünglich Piloten ohne entsprechende Eignung oder noch Piloten im Training. Unabhängig von ihrer Tauglichkeit als Jagdpilot weisen diese Soldaten jedoch hervorragende Reflexe auf und verfügen über gute Augen sowie ein großes Fachwissen auf dem Gebiet der Waffentechnik. Deshalb bemannt das Imperium seine größten Raumschiffe mit diesen Experten und bildet sie zum Umgang mit sämtlichen Großwaffen aus. Von der leichtesten Ionenkanone über Raketenwerfer und Traktorprojektoren bis hin zu den größten Lasertürmen beherrscht ein imperialer Geschützmeister alles, und als echte Waffennarren machen sich viele auch mit kleineren Feldgeschützen wie E-Webs vertraut.
Das Markenzeichen der Kanoniere ist ihr voll geschlossener, spezieller Kampfhelm. Das vorgezogene Kinnstück bietet im Inneren genügend Platz für Sensoren, Computerverbindungen zum Zielcomputer seines Geschützes, ein Funkgerät und ein großes Computerdisplay. Ein schmales Visier erlaubt dennoch begrenzte Direktsicht und schützt seine Augen zugleich vor dem eigenen, blendenden Mündungsfeuer. Die restliche Uniform des Kanoniers ist genau wie die der Piloten und Sturmtruppen schwarz gehalten. Über dem Kampfanzug trägt er zusätzlich ein gefüttertes Bruststück aus schwarzem Leder.
Was der Marineinfanterist für die Raumflotte ist, das sind die Sturmtruppen für das ganze Imperium. Diese Elitekämpfer repräsentieren als eigenständige Teilstreitkraft wie nichts anderes die imperiale Macht auf jeder Raumstation, jedem Schiff und jedem Planeten überall in der Galaxis, und jeder erkennt sie an ihren weißen Keramikpanzern, die unter ihren Feinden schon beim bloßen Anblick Angst und Schrecken verbreiten. Als Stoßtruppen für die gefährlichsten Kampfaufträge sind diese Soldaten durch ein besonders hartes körperliches Training auf dem Ausbildungsplaneten Carida gegangen, das viele nicht überleben. Seinen Diensteid legt jeder Soldat auf den toten Imperator Palpatine ab. Er wird nicht zögern, einen Befehl seines Vorgesetzten sogar über die Gesetze zu erheben, und wenn es sein muss, geht er für die imperiale Sache freiwillig in den Tod.
Fast sein gesamtes Leben verbringt ein Soldat der Sturmtruppen in seinem weißen Keramikpanzer. Je nach seiner besonderen Verwendung kann die Ausrüstung, die Rüstung selbst oder auch die Bewaffnung vom Standard abweichen. So gibt es besondere Ausführungen für Eistruppen, Wüstentruppen, Späher, radioaktiv verstrahlte Gebiete, Tiefraumeinsätze und viele weitere Terrains. Sturmtruppenoffiziere tragen im Kampfeinsatz zusätzlich ein farbiges Schulterstück und im Dienst statt des Panzers eine schwarze Ausführung der Offiziersuniform. Die übliche Dienstwaffe ist das E-11 von der BlasTech Corporation.
Jeder Raumsoldat, der sich nicht für die kämpfenden Truppen eignet oder die Voraussetzungen für einen akademischen oder technischen Beruf mitbringt, wird zunächst als einfacher Soldat in die Flotte integriert und den unterstützenden Truppen zugeordnet. In der Raummarine besteht die Grunduniform des einfachen Matrosen aus einer hellgrauen Tunika und einer Hose in derselben Farbe. Kurze hellgraue Handschuhe, schwarze Schaftstiefel, ein schwarzer Ledergürtel mit silberner, flacher Schnalle und eine olivgraue Dienstmütze vervollständigen das Bild. Diese Uniform wird in der Regel aber nur sehr selten getragen und vor allem in technischen Einheiten wie der Instandsetzungstruppe oder dem Korps der Navigatoren standardmäßig durch den Arbeitsanzug ersetzt. Dessen Kernstück ist ein hellgrauer Overall. Auf dem Ärmel ist dicht unter der Schulter das Hoheitsemblem des Imperiums als silberfarbene Stickerei angebracht, auf der rechten Seite befindet sich darunter eine breite Ärmeltasche. Den Gürtel ersetzt bei der Arbeitsuniform ein grauer Werkzeuggürtel mit vier flachen Gürteltaschen. Bewaffnet ist der Soldat in der Regel nicht.
Es ist zugleich hohe Kunst und Wissenschaft, die gewaltigen Raumschiffe des Imperiums zu steuern. Hervorragende Reflexe, mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenz und Lerneifer sind die Schlüsseleigenschaften des Navigators, der für seine komplexen Aufgaben hohes Ansehen in der Flotte genießt. Sein Arbeitsplatz an Bord ist wohl der schönste: Auf der Kommandobrücke erfährt er alle Neuigkeiten aus erster Hand und lernt schon früh die höchsten Offiziere kennen. Noch mehr Zeit allerdings verbringt er am Kartencomputer und im Bordobservatorium, wo er sein Wissen über Astrophysik, Hyperstraßen und die Schiffstriebwerke vertieft. Als Steuermann ist er es, der über Wohl und Wehe eines ganzen Raumschiffs entscheidet, aber die Last der Verantwortung wiegt leicht, wenn er seine Kinderträume wahr macht: Einmal im Leben einen Sternzerstörer durch den Hyperraum zu steuern.
Navigatoren sieht man fast ausschließlich in der regulären Arbeitsuniform. Dank ihrer privilegierten Stellung sind sie die einzigen, die man in dieser Kleidung auf der Brücke antreffen kann. Im Dienst begegnet man ihnen nur selten ohne Headset und Datapad. Offiziere der Astronavigation tragen die reguläre olivgraue Uniform.
Technische Spezialisten stellen in jeder imperialen Einheit einen großen und unverzichtbaren Truppenteil dar. In einer hochgerüsteten Armee auf dem Gipfel der technischen Entwicklung gehören Reparatur- und Wartungsarbeiten einfach zur Tagesordnung, und deshalb arbeiten Instandsetzer überall in imperialen Raumschiffen, eingeteilt in Mechanikertrupps und Wartungsdienste, Hangartechniker und Lageristen, Triebwerksingenieure für Unter- und Überlichtantriebe, Spezialisten in der Waffen- oder Schirmfeldtechnik, Sensorik, Funktechnik und vielen anderen Bereichen, wo sie für die ständige Dienstbereitschaft ihrer Einheit sorgen. Ganze Ingenieursstäbe sind unterdessen mit der Suche nach Strategien zur Verbesserung beauftragt. Dem Chefingenieur obliegt dabei jede technische Entscheidung. Ihm sagt man nach, dass er das Schiff besser kenne als jeder andere und sogar am Arbeitsgeräusch der Maschinen feststellen könne, wo ein Fehler vorliegt.
Je nach ihrem Einsatzgebiet tragen Techniker eine unterschiedliche Uniform. Am häufigsten sieht man Servicetechniker im Arbeitsanzug, bei Mechanikertrupps oft durch eine gefütterte Jacke und Werkzeuggürtel ergänzt und mit zahlreichen Außentaschen versehen. Ingenieure im Triebwerksblock tragen sehr häufig eine gefütterte Variante des Overalls und einen geräuschdämmenden Vollvisierhelm. Alle Arbeitsuniformen werden mit schweren Arbeitsstiefeln getragen. Besonderes Zeichen der Techniker ist ihre schwarze Dienstmütze. Die meisten technischen Offiziere bevorzugen im Normaldienst jedoch die olivgraue Uniform, die ihnen ebenfalls zusteht.
Sie sind nur wenige an der Zahl, aber auch auf einem Militärkreuzer haben Wissenschaftler ihre Existenzberechtigung und sind für einen funktionierenden Schiffsbetrieb sogar unerlässlich. Im Bordobservatorium, im Rechenzentrum und den einzelnen Laboratorien geben sich Wissenschaftler aller Disziplinen ein Stelldichein. Vertreter der Astronomie, Astrophysik und der verschiedenen Bereiche der Xenobiologie, Verhaltensforscher, Exobotaniker, aber auch Waffenexperten und -entwickler, Mechatroniker, Systementwickler und Compilerbauspezialisten der informatischen Branche, Codierspezialisten und Mathematiker greifen den kämpfenden Truppen helfend unter die Arme, selbst Historiker und Demographen sind auf Kommandoschiffen vertreten. In den meisten Fällen beschränkt sich jedes Fachgebiet jedoch auf einen Spezialisten und einige Assistenten, für die das Reisen auf einem Kriegsschiff zwar einerseits eine Belastung darstellt, andererseits besonders interessante Forschungen verspricht. Trotz ihrer sehr akademischen Beschäftigung sind dennoch auch Wissenschaftler verpflichtet, unter Einsatz ihres Lebens für das Imperium zu kämpfen.
Die Uniform der Soldaten im wissenschaftlichen Stab ist nicht besonders definiert. Sie hängt daher in der Regel vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Die meisten Wissenschaftler tragen die reguläre Arbeitsuniform und bei Laborarbeiten einen weißen Arbeitskittel darüber. Die Offiziere einer Forschungsgruppe tragen die übliche Uniform der Marineoffiziere, häufig ebenfalls unter einem Kittel.
Eine der belastendsten Aufgaben an Bord imperialer Raumschiffe haben die Soldaten vom Sanitätsdienst. Imperiale Ärzte, Krankenpfleger und Sanitäter sind hochqualifiziert und bestens ausgerüstet. Das Bordlazarett eines Sternzerstörers verfügt über hochmoderne Operationssäle, Dutzende Bacta-Tanks, Chirurgie- und Pflegedroiden und ein riesiges Arzneidepot. So ähnelt das Lazarett einem planetaren Krankenhaus im Kompaktformat und jedem Verwundeten wird die beste medizinische Versorgung zuteil. Sanitäter arbeiten jedoch nicht nur auf der Krankenstation, sondern im ganzen Schiff, wo überall kleine Notfalltrupps bereitstehen, um im Ernstfall Verwundete zu bergen. Auch auf Außenmissionen begleiten stets einige Sanitäter die kämpfenden Truppen. In Ruhezeiten sind vor allem normale Erkrankungen und Unfälle zu behandeln, außerdem stehen dann Routineuntersuchungen an. Die größte Last trägt allerdings der Bordpsychologe. Als "guter Geist" des Schiffes wird er ständig mit den seelischen Krankheiten konfrontiert, die bei vielen Soldaten schon nach wenigen Monaten an Bord zwangsläufig auftreten.
Medizinisches Personal trägt während normaler Dienstzeiten die Grunduniform der Raumflotte. Bei der Arbeit entfällt die Kopfbedeckung häufig aus praktischen Gründen. Ärzte im Offiziersrang tragen wie Offiziere des wissenschaftlichen Korps' oft einen Kittel über der regulären olivgrauen Uniform oder praktische Operationsbekleidung, während Sanitäter und Krankenpfleger im Einsatz zumeist eine besondere hellgraue Labortunika tragen, die ein Gerätegürtel voller Verbandstaschen, Medikits und Instrumente zusammenhält. Durch einen vertikalen, dunklen Streifen über der linken Brustseite ist die Uniform der Sanitäter überall im Schiff unverkennbar und macht andere Soldaten frühzeitig auf schnelle Verwundetentransporte aufmerksam.